<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091</id><updated>2011-07-07T20:25:55.908-07:00</updated><title type='text'>Fruehstuecksfleisch</title><subtitle type='html'>Wer kennt ihn nicht, den golden shower der Meinungsmacher und der Spampeople aus der Werbeindustrie, der täglich auf uns herniedergeht. Bisher kamen all diese Sachen in den Papierkorb, jetzt werden sie zu Frühstücksfleisch verarbeitet.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>27</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-5278611974618345672</id><published>2010-01-31T07:56:00.000-08:00</published><updated>2010-01-31T08:21:34.695-08:00</updated><title type='text'>Frank Schirrmacher - Phrasen Shuffle im Half-Check-Modus</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/S2WqQ0bDISI/AAAAAAAAAGU/uy1tXXpDhNA/s1600-h/ipad.png"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/S2WqQ0bDISI/AAAAAAAAAGU/uy1tXXpDhNA/s400/ipad.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432935731419095330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein großes Problem der FAZ ist, dass sie Herrausgeber und "Halb-Checker" Frank "Singletasking" Schirrmacher immer wieder kostenlos ganzseitige Werbeflächen für die Promotion seiner Einthesenbücher einräumen muss. Im Zeit-Magazin waren die letztgültigen Weltdeutungen des Helmut Schmidt gewissermaßen als letzte Zigarette ganz hinten im Heft zu finden. In der FAZ am Sonntag muss, wann immer die Buchabsätze des Herausgebers stocken, gleich die erste Seite des Feuilletons leergeräumt werden. Auch wenn - im Unterschied zu Aldi - nach dem Leerräumen nicht allzu viel wieder reingeräumt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Sonntag hängt sich Schirrmacher, der iPod Shuffle unter den deutschen Medienphilosophen, aufmerksamkeitsökonomisch clever an die Präsentation des iPads. Und wie immer, wenn im technologiefeindlichen deutschen Feuilleton die Gedankenentwicklungswerkzeuge unzuläglich sind, greift man zum bewährten, Trick: Ist der Bohrer nicht besonders dick, dann lass ihn besonders lang erscheinen. So auch bei Schirrmacher, in dem das "irgendwo"-Unbehagen an dem ganzen Computerkram hinter pompösen Wortfassaden gärt, die nach außen simulieren, dass hier im Unterschied zu den verrückten Computernerds einem Stardenker ein ganz tiefer, philosophischer Zugang zu den Dingen gegeben ist. In Wirklichkeit drückt Schirrmacher gleichzeitig auf ganz viele dicke gelbe Tasten seines Wortlerncomputers (z.B. "endemisch"), bis auf dem Bildschirm reihenweise Fehlermeldungen erschienen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so sehen sie auf der Kommandozeile aus, die Fehlermeldungen des auf Hochtouren im "verbosen" Halfcheck-Modus laufenden Frank-Schirrmacher-Phrasen-Shuffles (kurz fsps):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eingabe: fsps -verbose -check=0.5 "Computer"&lt;br /&gt;Fehlermeldung: "Computer sind die Matrix fast jeder privaten und staatlichen Kommunikation der Gegenwart."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Oder mit eingeschaltetem Marschall-McLuhan-Phrasen-Präprozessor:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eingabe: fsps -verbose -check=0.5 -mmpp+ "Computer, Denken"&lt;br /&gt;Fehlermeldung: "Computer sind einzigartige Innovationsantreiber, weil was mit ihnen geschieht, immer auch mit dem Denken geschieht."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder mit Viertelcheck-Einstellung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eingabe: fsps -verbose -check=0.25 -mmpp+ "iPhone, Aufmerksamkeitsökonomie"&lt;br /&gt;Fehlermeldung: "Aber es könnte sein, dass das Plebiszit des Marktes - wie schon beim iPhone - der neuen Aufmerksamkeitsökonomie und der inhärenten Ideologie des Geräts zum Triumph verhilft."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erfahrene Developer wissen, wie man diese Fehlermeldungen, die einen Großteil des FAZ-Artikels ausmachen, dahin lenkt, wo sie hingehören: ins Nulldevice. Um so schneller kann man sich dann ein Bild davon machen, was als lauffähiger Code überbleibt. In diesem Fall nicht viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Der Spaghetti-Code hinter dem Content Mockup&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Der Zusammenhang von Technologie, Ökonomie und Gesellschaft ist nicht einfach, daher sollte ein guter Gedanken-Entwickler gerade dann, wenn er nur einen untertakteten Single-Thread-Prozessor zur Verfügung hat, bei vertrackten IF-THEN-Konstrukten dem vorzeitigen Gebrauch von abkürzenden GOTO Anweisungen widerstehen. Leider wimmelt es davon im Spaghetticode des Frank Schirrmacher. So entstehen zeilenweise Gedanken-Kurzschlüsse wie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;- Computer basieren auf Befehlen und wurden im militärischen Kontext erfunden, DAHER fördern sie totalitäres Denken. &lt;br /&gt;- Weil das iPad kein Multitasking kann, werden wir alle entmündigt.&lt;br /&gt;- Weil das iPad keine Tastatur hat, wird es keine Blogs mehr geben.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem erinnert Frank Schirmachers Beitrag stark an sogenannte Software Mock-Ups. Ein Mock-Up ist eine zu Präsentationszwecken entwickelte, weitgehend vollständige Benutzeroberfläche eines Computerprogramms oder einer Website -ohne dahinter befindliche Funktionen. Klickt man bei einem Mockup auf ein Bedienelement, passiert entweder gar nichts, es erscheint eine Fehlermeldung oder es gibt gar einen Programmabsturz. &lt;br /&gt;Die Ausbildungsredaktion der FAZ sollte ihre angehenden Content-Compiler ruhig ermutigen, öfter einmal auf die Oberflächenelemente des Herausgebers zu klicken, um festzustellen, was dann passiert.&lt;br /&gt;Klick-Vorschläge:&lt;br /&gt;"Der iPad könnte eine Verwaltungsreform der digitalen Welt mit erheblichen Konsequenzen signalisieren."&lt;br /&gt;"Kontrollverlust des Einzelnen durch den digitalen 'Overmind'"&lt;br /&gt;"Das Werkzeug verändert das Denken."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Anzeichen dafür, dass ein Mock-Up und kein genuiner geistiger Beitrag vorliegen könnte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;- Gebrauch von "irgendwo" &lt;br /&gt;- Abgeschmackte Seitenhiebe auf Microsoft &lt;br /&gt;- Monumentalthesen, die mit "es könnte sein" eingeleitet werden&lt;br /&gt;- Das Erwähnen anderer Halbdenker, die auch gerade ein Nullthesen-Buch zum gleichen Thema herausgebracht haben, z.B. Jaron Lanier&lt;br /&gt;- Das Zitieren ganz vieler "legendärer" oder "vielgelesener" Blogs und "brillanter Informatiker", weil die eigenen Gedanken trotz umständlicher Substantivierung dann doch nicht für eine ganze Zeitungsseite ausreichen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;If you cant' join them, beat them&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Bei Frank Schirrmacher kommt aber noch eine weitere Mock-Up-Motivation hinzu: Die Verwendung von Artikelsimulationen für peinliche Retourkutschen. In diesem Fall an den Stern-Journalisten Dirk Liedtke, den er ausführlich inhaltsloser Interviews bezichtigt. Liedtke hatte Frank Schirrmacher in einer Nachbetrachtung zur DLD-Konferenz in München im Januar als "Halb-Checker" bezeichnet. Was ja noch geschmeichelt ist, da Frank Schirrmacher in seinem letzten Buch "Payback" gerade das Nicht-Checken zum Geschäftsprinzip erhoben hat. Seit Jahren quälen uns die Verlierer der Digitalisierung mit ihren Büchern, indem sie clever ein diffuses Unbehagen an der digitalen Kultur aufgreifen und in 17,95-Euro-Bücher umtexten, für die jede Menge unschuldige Bäume ihr Leben lassen müssen. Die wahre Verheißung der digitalen Welt ist doch nicht, dass wir bald jede beliebige Information kostenlos (free as in beer) konsumieren können, sondern, dass wir ganz schnell, ganz viel überflüssige Informationen absolut rückstandsfrei (free as in CO2-free) eliminieren können, ohne dass wir Bücher verbrennen müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-5278611974618345672?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/5278611974618345672/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=5278611974618345672' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/5278611974618345672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/5278611974618345672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2010/01/frank-schirrmacher-phrasen-shuffle-im.html' title='Frank Schirrmacher - Phrasen Shuffle im Half-Check-Modus'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/S2WqQ0bDISI/AAAAAAAAAGU/uy1tXXpDhNA/s72-c/ipad.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-99964802083953391</id><published>2009-10-16T05:05:00.000-07:00</published><updated>2009-10-17T15:06:42.579-07:00</updated><title type='text'>No Future for Business Punk  - Das leise Scheißegal der Businessmännchen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sthi44vAZsI/AAAAAAAAAFg/cH-1OXzqorg/s1600-h/punk.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 246px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sthi44vAZsI/AAAAAAAAAFg/cH-1OXzqorg/s400/punk.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5393169283217909442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Business Punk&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es besteht kein Zweifel, dass sich heute Industrie und Handel in einer besonders schwierigen Situation befinden. Aus ihr herauszuhelfen, ist auch die Absicht dieser Arbeit; obwohl sie weniger auf die Nöte der Unternehmer als auf die der Angestellten eingeht." Dies schrieb 1929 Siegfried Krakauer in der Einleitung zu "Die Angestellten". Die Nöte der Angestellten sind 80 Jahre später nicht weniger geworden, die Remedien, die auf diese Nöte eingehen, allerdings infantiler, eskapistischer, durchdesigneter. So liefert G+J dieser Tage mit Business Punk eine schöne psychologische Studie über die zerstörte Innenwelt des heutigen Businessmännchens ab. Und die sieht so aus.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Das leise Scheißegal&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Grundgedanke von Business Punk wird im "Dossier Andersmachen" (S. 24ff.) erklärt: Punks machen für Geld den Affen für Touristen. Das ist die ganze Idee. In der Realität der Business Punk-Zielgruppe heißt das: Angestellte machen den Affen für den Arbeitgeber. Und weil dieses so schwer erträglich ist, hat sich seit den frühen Tagen der Angestelltenkultur eine ganze Traumwelt-Industrie um die Nöte der Angestellten herum etabliert. Neben dem endlosen Strom von Pflegeprodukten für die von den zentral gesteuerten Klimaanlagen ausgedorrte Bürohaut gehören dazu auch "geistige Inhalte..., die wie Medikamente eingeflößt werden (Krakauer)". In Business Punk sind das, Ersatzheldengeschichten, Mythisierung von Überstunden und schwüle Sekretärinnenphantasien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter hohen Design-Aufwand darf man in Business Punk teilhaben an der "Busenstrategie" von Richard Branson, der Frisur von Donald Trump und den Adiletten von Facebook-Gründer Zuckerberg. Und es bedarf keiner tiefenpsychologischen Textanalyse, wenn es am Ende dieser auch typografischen Tour de Force durch die Traumwelt der Businesspunks entlarvend heißt: "...es beginnt mit einer inneren Haltung. Mit dem leichten Aufbegehren, der inneren Unruhe, dem leisen Scheißegal" (S.30). Und damit das "leise Scheißegal" nicht zu laut wird, präsentiert Pleite-Opel auf der folgenden Werbeseite als Inbegriff des Punks den neuen Astra, inklusive Fahrersitz mit Gütesiegel "Aktion gesunder Rücken" (für die "innere Haltung"), und für die Triebabfuhr beim ersten Anfall von leichtem Aufbegehren findet der Business Punk auf Seite 141 das Computerspiel "Saboteur".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Abwesende Väter - Männer-Stickarbeiten als Spätfolgen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Geschicke unseres Landes wurden Jahrzehntelang von "Big Daddy" Helmuth Kohl, danach von einer Generation von Serienscheidungsvätern (Fischer/Schröder) bestimmt, seit der Bundestagswahl regiert das prototypische Gespann "alleinerziehende Übermutter und schwuler Sohn", versinnbildlicht im Duo Merkel/Westerwelle (variiert im Doppel von der Leyen/Rösler). Angesichts dieser fortschreitenden Anzeichen ihrer nahenden Abwrackung schleppen sich unsere Männer jeden Morgen als schwanzlose Laptoplurche in von der kreativen Zerstörung ausgebombte Zeitungs- uns Zeitschriftenverlage, wo sie zusammen mit anderen kreativen Blattmachern "lustige Wappen" (S.62ff) sticken, die sie sich mangels Anerkennung als textile Orden auf ihre Louis-Vuitton-Aktentaschen (1720 Euro) pappen. Stickarbeiten als letzte Buße vor dem Abstieg in die Hartz IV Hölle? Auch das ist Business Punk. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nachtwanderung mit Spesenkonto&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Am lächerlichsten sind die "Heldengeschichten (S.55)" von Horst von Buttlar und Nikolaus Röttger, die in einer 24h-Reportage das Geheimnis von 24h-Arbeitern ergründen wollen. Atemlos infantil wie 7-Jährige, die von ihrer ersten Nachtwanderung erzählen, heißt es auf Seite 55: "Wir haben es geschafft! Allein dieser Satz lässt die Finger auf der Laptoptastatur erbeben." Obwohl dafür auch drei Tässchen Schümli-Kaffee aus der Kantine gereicht hätten, werfen sich diese beiden Insassen der schönen alten Printwelt auf ihren ergonomischen Drehstühlen noch einmal so richtig in Pose, bevor sie mit der Reisekostenabrechnung beginnen und danach beim Stammessen 2 das vorgezogene Wochenende einläuten.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Schimären und Printsimulationen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Meine Unternehmerfreunde und selbständigen Kollegen haben wie ich auch nicht nur in der Wirtschaftskrise desöfteren 24h und mehr durchgearbeitet (übrigens auch schon einmal für G+J, als es dort zu Zeiten der New Economy noch echte Businesspunks gab), allerdings nicht um in einer Printsimulation anderen festangestellten Bürohengsten das "Victory-Zeichen" entgegen zu schleudern, und dann auszurechen, wie viel bezahlte Überstunden das jetzt macht, sondern um Dinge, auf die wirklich jemand wartete, fertig zu kriegen. Dabei hatten wir allerdings weder Louis Vuitton Laptoptaschen noch Nivea for Men dabei und deshalb werden wir es auch nie zu Business Punks bringen. Irgendwie tröstlich. Allerdings erhärtet sich der Verdacht, dass der Business Punk in Deutschland ohnehin eine Schimäre ist, denn in der Liste "20 berühmte Business Punks" (S. 30f) finden sich lediglich zwei Deutsche und einer davon ist Chef beim RWE (!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit: No Future&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Was uns brandeins in der typischen Sendung-mit-der-Maus-Diktion für Intellektuelle immer wieder einhämmert: Trotz Zwangsmitgliedschaften in der Berufs- und Verwaltungsgenossenschaft und der Handelskammer gelingt es einigen Unternehmern auch in einig Jammerland ein paar Dinge auf die Reihe zu bringen; bei Business Punk mutieren diese zu Adiletten tragenden Fruchtzwergen im Dienste konsumistischer Ersatzhandlungen. Entgegen den Beteuerungen der Redaktion steht das Punk in Business Punk nicht für eine innere Haltung, sondern dafür mit ausgelutschten Klischees noch den ein oder anderen Design-Business-Suit mehr zu verkaufen (und gleicht darin der zur langweiligen Masche degenerierten Ästhetik abgewrackter Rentnerpunks wie Vivienne Westwood). Wenn Business Punk etwas von Punk hat, dann vom Spätpunk der Band Sigue Sigue Sputnik, die 1986 die Pausen zwischen den einzelnen Songspuren ihres Albums "Flaunt it" als Werbeblöcke u.a. für Studio Line von L'Oreal versteigerten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen:&lt;br /&gt;- Business Punk. Hamburg 2009.&lt;br /&gt;- Sigfried Krakauer: Die Angestellten. Frankfurter Zeitung. 1929&lt;br /&gt;- Wikipedia.de&lt;br /&gt;- Wikipedia.de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-99964802083953391?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/99964802083953391/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=99964802083953391' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/99964802083953391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/99964802083953391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2009/10/no-future-for-business-punk-eine.html' title='No Future for Business Punk  - Das leise Scheißegal der Businessmännchen'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sthi44vAZsI/AAAAAAAAAFg/cH-1OXzqorg/s72-c/punk.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-5780205341803624290</id><published>2009-07-30T01:35:00.000-07:00</published><updated>2009-07-30T07:31:55.909-07:00</updated><title type='text'>So kommen wir durch die Werbekrise</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SnFiU575j3I/AAAAAAAAAFY/MleIDhwOmxg/s1600-h/werbung.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 123px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SnFiU575j3I/AAAAAAAAAFY/MleIDhwOmxg/s400/werbung.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364176742463934322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen nicht, wie viel Hyundai sich diese Explosion an interaktiver Kreativität bzw. kreativer Interaktivität hat kosten lassen. Die Anzeige oben erschien im UniSpiegel (spiegel.de) fast schon schamhaft versteckt in der rechten Spalte ganz unten. So erreicht man Zielgruppen wie mich, die nicht nach der Bilderstrecke (Ukrainische Studentinnen in Bikinis protestieren gegen Prostitution) in der Mitte aussteigen. Die Machart des interaktiven Flash-(!)Banners verheißt nichts Gutes über das Bild, das unsere Studenten bei dem erfolgreichen südkoreanischen Industriegiganten abgeben. Allein die Frage "Findest du deine Uni schön?" Ein Ursatz der interaktiven Werbesemantik, den sich jede kreative InteractionCrossmediaSocialWeb2.0-Agentur jetzt schon ins GoogleDoc-Poesiealbum des 21.Jahrhundert schreiben sollte, weil diese Frage, leicht abgewandelt, für breitbandigste Bestrahlung ja tiefenintensivste Penetration breitest fokussierter Zielnischen eingesetzt werden kann. Z.B. "Findest du deine Uni noch?" (Absolut Vodka), "Findest du dein Konto noch?" (Lehman Bros.), "Findest du dicke Melonen gut?" (Monsanto), "Findest du deine Muschi noch?" (Gilette). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Machart der grafischen Gestaltung (lässig schiefes Einkopieren des winzigen Produktbildes, verschmierte Komprimierung) deutet an, dass die Werber bei dem schönen deutschen Wort Augenmaß mittlerweile weniger den Oldschool-Blick für saubere Umsetzung erwarten als eher ein 5-Pixel-gerade-sein-Lassen alkopopverquollener Feierstudies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann, besonderes Zugeständnis an die Konsenzkultur unseres Landes und den neuen Trend im Internet meinungstark auf die Komplexität unserer Gesellschaft zu reagieren und dabei auch unter Wahrung des verschärften Datenschutzes an einer tollen Verlosung teilzunehmen, dann also ein Feuerwerk der Interaktivität, für das man den Flashplayer 10.0 nicht nur in seinem Browser, sondern auch in seinem Hirn installieren sollte: Die Auswahlmöglichkeiten "Ja" "Nein" und "k.A". "k.A" wie "keine Angaben",  "keine Ahnung" oder "kannste Anklicken"? Wahrscheinlich alles zusammen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-5780205341803624290?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/5780205341803624290/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=5780205341803624290' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/5780205341803624290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/5780205341803624290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2009/07/so-kommen-wir-durch-die-werbekrise.html' title='So kommen wir durch die Werbekrise'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SnFiU575j3I/AAAAAAAAAFY/MleIDhwOmxg/s72-c/werbung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-4910087493557460032</id><published>2009-07-14T13:38:00.000-07:00</published><updated>2009-07-15T01:37:03.387-07:00</updated><title type='text'>Keyword-Porn bei welt.de</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Slz-3cs9FgI/AAAAAAAAAEQ/mO4zbmC6VXw/s1600-h/liebeserkl.png"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Slz-3cs9FgI/AAAAAAAAAEQ/mO4zbmC6VXw/s400/liebeserkl.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358437885215053314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betriebsunfall oder Erfolgsgeheimnis? Ausgerechnet in die Debatte über das Verhältnis von Zeitung und Internet, geführt auf www.welt.de, mischt sich die fünfte Gewalt in Gestalt des GoogleBots ein und schafft mal wieder groteske Fakten. Ob da welt.de Vize Romanus Otte mit "What would Google Do" unter dem Kopfkissen geschlafen hat oder einfach eine knackige Headline formulieren wollte, dem Adsense Roboter ist das egal. Wenn er die Headline "Offene Dreierbeziehung" liest, und im Artikel auch noch die Rede von der Liebe ist (wenn auch nur fetischhaft zur Zeitung), weiß er, was zu tun ist. Gelenkt durch künstliche, sprich kommerzielle Intelligenz mischt er schnell noch ein paar holprige Ads zur Partnersuche unter. Im Sprachamalgam aus zeilensparenden Verwertungszwängen und klickheischendem Rütlideutsch liest sich das dann wie die Betriebsanleitung für einen schwulen Terminator: "Mann verliebt machen. A-Z". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sl0LZuP9KpI/AAAAAAAAAEw/bTo_UjZenBA/s1600-h/mann.png"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 275px; height: 87px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sl0LZuP9KpI/AAAAAAAAAEw/bTo_UjZenBA/s400/mann.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358451668180347538" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist nicht neu. Es soll ja schon bei Nachrichten über Messerstechereien für Kampfmesser geworben worden sein. Wenn man allderdings den äußerst intelligenten Kommentar im so genannten Content-Ad (also mitten im Text) liest, wo von fachgerechter Grundwasserabsenkung die Rede ist, könnte man schon eine höhere Intelligenz vermuten, die uns schmunzeln macht. Betrachtet man das Panoptikum aus Kader Loth, Bilderstrecken mit Fake-Lebensmitteln und Nackten am Strand, das um Ottes Artikel herumgarniert ist, und mit dem der engagierte Onlinejournalismus heutzutage seine Klickzahlen aufbessert, kann man durchaus begeistert sein von dem überaus schönen und treffenden Bild einer geistigen Grundwasserabsenkung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sl0ATbaOAdI/AAAAAAAAAEY/dXzlHAxbkfk/s1600-h/wasser.png"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 110px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sl0ATbaOAdI/AAAAAAAAAEY/dXzlHAxbkfk/s320/wasser.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358439465415999954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber damit noch nicht genug. In den Genstrang, mit deren Hilfe die gute alte Tageszeitung zur turbogeilen Klicksau mutiert, pflanzen die ivw-Farmer von welt.de noch ein paar Wachstumsgene aus dem Jurrasic Park von freenet und AOL ein. Dort hatte man schon 2001, völlig unbelastet durch sogenannten Qualitätsjournalismus, festgestellt, dass durch die Vorbelegung von Suchfeldern mit Suchbegriffen ein durch Reizbombardement und im Kreis verlinkte Bilderstrecken rückenmarksgeschwächter User vom Leser zum absolut willenlosen Klickgaranten umgepolt werden kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sl0MyUqLc6I/AAAAAAAAAE4/FETPvZRtUOE/s1600-h/porbox.png"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 80px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sl0MyUqLc6I/AAAAAAAAAE4/FETPvZRtUOE/s400/porbox.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358453190319371170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Online-Erfolgsgeheimnis: Offene Dreierbeziehung aus Premium Marke, Klowänden des Internets und Pornobox&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir erinnern uns (trotz ADHS und Twitteritis), die Headline des welt.de-Artikels, um den es hier geht, war "Offene Dreibeziehung". Der Verwertungslogik der welt.de folgend wird passender Weise das Wort "porno" in die Suchbox im Header eingesetzt. Klar, während der schwule Terminator noch im 30S.-Gratis-Report "Mann verliebt machen. A-Z" nachliest, wie er diesen süßen CIA-Mann gefügig macht, soll sein Pendant aus Fleisch und Blut noch auf ein paar schmutzige Klicks bei der Stange bleiben. Da wir uns nicht vorstellen können, dass hier feinsinnige Germanisten wie Mathias Döpfner bei der verbalen Verdrahtung der Pornobox Hand anlegen, müssen wir diesen Einwurf wohl als weiteren googlebottigen Kommentar aus der Welt der Inferenzmaschinen deuten, der Online-Journalisten ermahnen will, sich bei aller Krisenhaftigkeit der Situation nicht noch weiter zu prostituieren. Vielleicht werden ja eines Tages, wenn die künstliche Intelligenz die menschliche überholt hat (und das bestimmt nicht, weil die Computer immer schlauer werden), vielleicht wird dann das Contentverwurstungssystem bei Welt und Co. eines Morgens ausgeben: "I'm sorry Dave, I'm afraid I can't do that."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der besagte Artikel findet sich unter: &lt;a href="http://www.welt.de/wams_print/article4104592/Offene-Dreierbeziehung.html"&gt;Offene Dreierbeziehung&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-4910087493557460032?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/4910087493557460032/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=4910087493557460032' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4910087493557460032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4910087493557460032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2009/07/kunstliche-intelligenz-kommerzialisiert.html' title='Keyword-Porn bei welt.de'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Slz-3cs9FgI/AAAAAAAAAEQ/mO4zbmC6VXw/s72-c/liebeserkl.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-4625975970652119738</id><published>2009-06-22T03:23:00.000-07:00</published><updated>2009-06-22T03:59:52.790-07:00</updated><title type='text'>Gelungenes Marketing aus dem Land der Ideen nach Produkttests für Zensursula</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sj9fTP2dNZI/AAAAAAAAAEI/cIDVan4SX1o/s1600-h/siemens.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 195px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sj9fTP2dNZI/AAAAAAAAAEI/cIDVan4SX1o/s400/siemens.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350099666616530322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Scheitern der eigenen Handysparte und darauffolgenden Jahren des Hohns ("Der Elektroladen mit angeschlossener Bank") hat Siemens endlich wieder zurückgefunden zu Produkten, die die Welt auch braucht. Das gemeinsame Joint Venture mit Nokia: Nokia Siemens Networks (NSN) installierte im Jahre 2008 den letzten Teil der Telefoninfrastuktur im Iran, inklusive der für Zensur und Ausspähung unerlässlichen Deep Packet Inspection. Das bestätigte heute ein Sprecher von NSN dem &lt;a href="http://online.wsj.com/article/SB124562668777335653.html"&gt;Wallstreet Journal&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob für die Erlangung des Auftrages wie sonst üblich Schmiergelder gezahlt wurden, oder in diesem Falle die Produktqualität einfach überzeugte, wird sich noch heraustellen. In der Marketingabteilung von Siemens jedenfalls will man jetzt offenbar die Aufmerksamkeit, die die Grüne Revolution im Iran weltweit erfährt, auch für andere Produkte aus dem Hause nutzen. Zum Beispiel durch Online-Werbung für diesen Nahverkehrszug, der für die Zusammenziehung von Truppen oder auch den Abtransport von Aufständischen prima geeignet sein soll. (Anzeige gesehen auf Spiegel.de, etwa 8 cm unter den Berichten über die Proteste im Iran).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-4625975970652119738?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/4625975970652119738/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=4625975970652119738' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4625975970652119738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4625975970652119738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2009/06/gelungenes-marketing-bei-siemens.html' title='Gelungenes Marketing aus dem Land der Ideen nach Produkttests für Zensursula'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sj9fTP2dNZI/AAAAAAAAAEI/cIDVan4SX1o/s72-c/siemens.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-4826071561412422954</id><published>2009-04-23T11:29:00.000-07:00</published><updated>2009-04-23T15:31:31.330-07:00</updated><title type='text'>Angriff der Gnomfrauen - Symptome des Krisenjournalismus</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Zu all den Problemen, die uns die momentane Krise beschert - Zeitungssterben, das Ende des Qualitätsjournalismus und die Googlesierung des menschlichen Hirns bei Onlineredakteuren jetzt auch das noch: Unsere Frauen schrumpfen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 330px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SfC4QcN64yI/AAAAAAAAAEA/Qb8IINgWeMI/s400/sterngnomfrauen.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327960951771292450" /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt; Erst komplexe Multimedia-Flash-Präsentationen (wie hier bei stern.de) decken erschreckende  im Zahlendickicht verborgene Wahrheiten auf&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Unsere Frauen schrumpfen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das hat das Widget-Applet-Powerpicture-Multiflashjava-2.0-Medium Stern.de jetzt in Fortsetzung des investigativen Springbreak-Journalismus von Spiegel.de herausgefunden. Bzw. das ist das brandheiße Ergebnis der Studie "SizeGermany". Auftraggeber/Durchführende der Studie werden nicht genannt. Wozu auch, denkt man im ersten Augenblick. Um triviale Erkenntnisse zu erlangen, wie die, dass die Deutschen immer größer und immer dicker werden, genügt ein Blick aus dem Raumschiff G+J auf die Landungsbrücken oder ein Gang zur Eisdiele an der Ecke. Aber da sieht man mal, wie man sich täuschen kann, und dass objektive "Reihenvermessungen an mehr als 13.000 Männern, Frauen und Kinder(n)", wie sie sich heute nur topinvestigative Medien leisten können,  doch das ein oder andere unbemerkte, ja beängstigende Ergebnis zu Tage fördern. Wie z.B. dass unsere Nachwuchsjournalistinnen zwischen 14 und 25 Jahren kaum noch über die Kante des Redaktionstisches gucken können (siehe Schaubild). Der bei Fortsetzung dieses Trends zu befürchtende Mangel an einsatzfähigen Praktikantinnen wird wohl dazu führen, dass Fleißarbeiten und journalistische Basistugenden wie Faktenrecherche und Plausibilitätschecks auch in Zukunft eine Domäne großer, kräftiger Männer (Hallo Stefan Niggemeier) bleiben wird.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Unsere Töchter werden es bald selbst merken und sich dann gegenseitig ins virtuelle Poesiealbum twittern: "Wir sind Zwerginnen, aber wir stehen auf den Schultern von Gigantinnen."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-4826071561412422954?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/4826071561412422954/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=4826071561412422954' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4826071561412422954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4826071561412422954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2009/04/angriff-der-gnomfrauen-symptome-des.html' title='Angriff der Gnomfrauen - Symptome des Krisenjournalismus'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SfC4QcN64yI/AAAAAAAAAEA/Qb8IINgWeMI/s72-c/sterngnomfrauen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-4896367556816570965</id><published>2009-04-12T06:47:00.001-07:00</published><updated>2009-04-12T11:04:07.268-07:00</updated><title type='text'>Rezessionsostern 2009, Löwenzahn statt Rucola</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SeH2FXjpaJI/AAAAAAAAAD4/dHS5ZktTWo8/s1600-h/dandelion.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 205px; height: 168px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SeH2FXjpaJI/AAAAAAAAAD4/dHS5ZktTWo8/s200/dandelion.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323806806611945618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Herrliches Wetter an dem Ostern, das mal als das Rezessionsostern in die Geschichte eingehen wird. In einer Zeit der Unsicherheit, in der  Kartoffeläcker und Waldstücke als letztes krisensicheres Investment gelten, ist es an der Zeit sich zurückzubesinnen, auf den Beitrag der heimischen Ackerkrume zu unserem krisengeschüttelten Kalorien- und Vitaminhaushalt. Auch wenn im feucht-grünen Rondell am Ernst-Reuter-Platz die ständig klammen Hauptstädter vorerst noch keine Kartoffeln anbauen, schaut doch der ein oder andere Reihenhausbesitzer stirnrunzelnd auf das handtuchgroße Rasenstück hinter seiner Terrasse und fragt sich, ob er nicht  den ein oder anderen Stock der "Helmut-Schmidt-Rosen" durch was Essbares ersetzt, nur für den Fall, dass nach den zu erwartenden Plünderungen durch die deklassierte Mittelschicht der PENNY-Markt an der Ecke schließen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brandheißer Trend: Vormals als Unkraut geächtetes Grünzeug wie Giersch und Löwenzahn werden als vitaminreiche Kostaufbesserung wiederentdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rezept für Caprese à la Steinbrück&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Löwenzahnblätter und Gierschblätter lauwarm wässern, um die Bitterstoffe zu mildern. Anstelle von Rucola zusammen mit Tomaten und Parmesan zu einem Caprese-Salat  vermengen. Rapsöl und Weinessig statt Olivenöl mit Balsamico geben die nötige Würze. Bitterkeit durch etwas Joghurt dämpfen. Ebenfalls entbitternd wirken wasserhaltige heimische und kostengünstige Gemüse wie Gurken. Mit Löwenzahnblüte garnieren. Salzen, pfeffern fertig. Herr Steinbrück, meinethalben kann das Megabailout mit anschließender Inflation dann kommen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-4896367556816570965?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/4896367556816570965/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=4896367556816570965' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4896367556816570965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4896367556816570965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2009/04/rezessionsostern-2009-lowenzahn-statt.html' title='Rezessionsostern 2009, Löwenzahn statt Rucola'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SeH2FXjpaJI/AAAAAAAAAD4/dHS5ZktTWo8/s72-c/dandelion.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-8657984485014306665</id><published>2009-01-25T16:13:00.000-08:00</published><updated>2009-01-25T16:35:17.509-08:00</updated><title type='text'>Zunehmendes Unbehagen an Interpunktionsterroristen</title><content type='html'>Heute wieder ein kleines Indiz gefunden,  warum es mit den Zeitungen bergab geht und mit dem Internet "bergauf". Nur eine der abertausend geistig barrierefreien, dahingetwitterten Äußerungen eines der orthografisch enthemmten Insassen des so genannten Web 2.0, mit denen Journalisten zunehmend ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Der Kolumnist der FASZ nannte sie heute unter der verwegenen Überschrift "Surfen macht schlau" die "digital natives", die erste Generation die zum Ausleben ihrer suchmaschinenoptimierten Vorstellungswelt  mit Flickr, Twitter und Youporn auskommen muss; wohingegen diejenigen, die noch mit dem Wissen aufgewachsen sind, dass man mit einer Zeitung nicht nur feuchte Schuhe ausstopfen kann, die so genannten "digitalen Immigranten" sind. Überqualifizierte Taxifahrer des Cyberspace, welche die digitalen Eingeborenen zu ihren  halbverbalen Vergnügungen einmal rund um den Pornhub kutschieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier das Indiz, gefunden bei: http://www.laufstrecken.net/civic4/?q=node/22834&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&gt;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hy&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;was ist los????????????????&lt;br /&gt;Seit heute ist alles so lahm geworden. Bin heute Mittag gar nicht reingekommen angebliche Wartungsarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauert alles ganz lange bis eine neue Seite aufgemacht wird........... habt ihr euren Server gewechselst?????????????&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in der Städte-Statistik wird auch nicht aktualiesiert??????????&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also fackt ist es macht im moment keinen Spaß bei euch einzugeben!!!!!!!!!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;teddybaer"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-8657984485014306665?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/8657984485014306665/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=8657984485014306665' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/8657984485014306665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/8657984485014306665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2009/01/zunehmendes-unbehagen.html' title='Zunehmendes Unbehagen an Interpunktionsterroristen'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-4673141382398730690</id><published>2008-12-29T06:44:00.000-08:00</published><updated>2008-12-29T06:50:24.723-08:00</updated><title type='text'>Amish people</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SVjjFaJBFoI/AAAAAAAAADY/X8ybuHoRU0g/s1600-h/amish"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 135px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SVjjFaJBFoI/AAAAAAAAADY/X8ybuHoRU0g/s200/amish" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5285223844775270018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Weihnachten sehr schöne Doku über die Amish im Fersehen gesehen. Inmitten des Turbokapitalismus leben die nach alter Väter Sitte machen alles so wie es im Buch der Bücher steht.  Ein bisschen so wie in der DDR nur erfolgreich und mit Autos.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-4673141382398730690?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/4673141382398730690/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=4673141382398730690' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4673141382398730690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/4673141382398730690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2008/12/amish-people.html' title='Amish people'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SVjjFaJBFoI/AAAAAAAAADY/X8ybuHoRU0g/s72-c/amish' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-6674150117151662321</id><published>2008-07-28T03:06:00.000-07:00</published><updated>2008-07-28T05:30:37.205-07:00</updated><title type='text'>iAM therefore iWAIT for my iPHONE</title><content type='html'>(Bitte warten Sie noch einen Augenblick! Dieses Blog wird gerade von jemand anderem gelesen, der vor Ihnen da war. Außerdem wird das für den schnellen Infokonsum so wichtige Teaserbild hier bewusst einmal unter dem Text angezeigt, damit sie sich erst durch die darin beschriebenen Warteschlangen durcharbeiten.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sich der Siegeszug des Kapitalismus der Ausdrucksformen des Sozialismus bedient, ist eine der seltsamen Paradoxien der so genannten Post-Postmoderne. Gerade das offensichtlichste Signum der Mangelkultur jenseits des Eisernen Vorhangs hat sich als prägendende Alltagserfahrung der "Sieger" in die seeligen Zeiten des Postsozialismus herübergerettet: Die Warteschlange. Und beim mehrfachen täglichen Schlangestehen wird da so manchem bewusst: Sieger sehen anders aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Warteschlange 1&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wie vor einiger Zeit der Kolumnist des Hamburger Stadtmagazins Szene so trefflich feststellte, ist Renditemanagement im Dienstleistungssektor vor allem Kundenschlangenmanagement. Täglich erfahrbar bei dem weltweit tätigen Powerlogistiker Deutsche Post. Hier hat man wie bei den Banken  längst erkannt, dass die Rendite gigantisch sein könnte, wenn zwei nicht nur äußerst lästige, sondern auch noch unverschämt teure Störfaktoren des Geschäftsmodells endlich eliminiert werden können: die Angestellten und die Kunden. An der äußerst fragilen Schwachstelle des Angestellen-Kunden-Interface besteht Renditeoptimierung darin, genau so viel Schalterpersonal rauszuschmeissen, dass die in den dadurch immer länger werdenden Warteschlangen wartenden Kunden nicht anfangen zu meutern. Eine Alternative suchen und finden kann Oma Wuttke für den Brief mit dem 10 Euro-Schein an den Enkel ohnehin nicht. Denn die Handynummer vom Insolvenzverwalter der PIN-AG hat sie verbummelt. Außerdem hat sie keine Zeit die zu suchen, denn um 17 Uhr geht es weiter mit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Warteschlange 2&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die ist in einer reichsten Städte des Kontinents im schönen Stadtteil Hoheluft keine 500 Meter von Eppendorf entfernt beim Bleichenbäcker. Dort bildet sich, weil ab punkt 17:00 die Restbestände an Brot und Brötchen zum halben Preis verkauft werden, schon gegen 16:30 zunächst eine Art Flashmob, der sich dann mit fortlaufender Zeit weniger durch die sich im Alltag manifestierende Weisheit der Massen, sondern eher durch das Faible der Hamburger für alles Britische zu einer schönen geraden Warteschlange selbstorganisiert. Völlig O.K., jeder spart wo er kann, und wenn die einzige Ressource ganz viel freie Zeit ist,  kann sich das lohnen. Mein Problem damit ist, dass ich just zur Teatime Hunger auf die leckeren ofenfrischen Brötchen vom Bleichenbäcker bekomme.  Leider muss ich, seit es diese Brötchen-Happy-Hour gibt, darauf verzichen, da es mir unmöglich ist, an der Schlange der Wartenden vorbei das letzte Ofenfrische für den horrenden regulären Preis von 30 ct wegzukaufen ohne mir dabei wie ein fieses Kapitalistenschwein und fühlose Heuschrecke vorzukommen. Kann sich in einer Zweiklassengesellschaft denn gar keiner mehr als Sieger fühlen. Yes, we can. Und zwar in:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Warteschlange 3&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Amis machen es uns mal wieder vor.   If you can't beat them join them. Daher kampiert man, notfalls tagelang, als Ausdruck des besonderes aufgeklärten Individualismus der westlichen Welt mit hunderten anderen gutgebildeten, hochindividualistischen Besserverdienern vor den Filialen des Elektrohändler Apple, um ein an einen 2-jährigen monopolistischen Knebelvertrag gekoppeltes Handfunktelefon zu erstehen. Die kleinen und großen Erlebnisse der Menschen in diesen Warteschlangen wurden rund um den so genannten iPhone-Day mangels anderer berichtenswerter Ereignisse (wie z.B. unser 'Erdöl ist bald alle', oder 'Immer mehr Amerikaner werden wg. der Immobilienkrise obdachlos') zum wichtigsten &lt;a href="http://blogs.business2.com/apple/2007/06/iday-minus-1-re.html"&gt;Medieninhalt&lt;/a&gt; (Mit Ausnahme des fleischgewordenen iPhones Barrack Obama).  Das deutsche Pendant zur Erlösung durch Warten auf Elektrogeräte findet man in&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Warteschlange 4&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Hier wogen Anfang Juli in aller Herrgottsfrühe vor den ALDI-Filialen ineinandergewundene Menschenschlangen wie die Muselmanen um die Kaaba. Nicht nur weil die Lebensmittelpreise mal wieder anziehen oder die Milch jetzt doch wieder teurer wird, nein weil es dort ein sogenanntes Netbook im Gegenwert von 1330 Ofenfrischen (bzw. 2660 Ofenfrischen zur Happy-Hour) gibt. Wozu man das haben muss? Ist so nebensächlich wie der Gebrauchswert des iPhones. Hauptsache man hat es, und zwar indem man das Fegefeuer der Warteschlange durchgestanden hat. Tatsächlicher Nutzen eines Netbooks scheint es übrigens zu sein, damit in eigens dafür eingerichteten Webforen Tipps darüber auszutauschen, wie man den peinlichen &lt;a href="http://forum.msi-wind.de/viewtopic.php?f=36&amp;amp;t=346"&gt;Medion-Aufkleber wieder abbekommt&lt;/a&gt;. Hier zeigt sich im besten Sinne: Der Computer schafft die Lösung der Probleme, die durch die Erfindung von Computern entstanden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann all diese Widersprüche nicht lösen für euch nicht (Bin ich Obama, oder was?) auch nicht für mich. Ich kann nur pragmatisch sein in dieser einen, der wichtigsten und letzten aller Fragen. "Wie bekomme ich den peinlichen Aufkleber von meinem Medion Netbook ab?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SI26LxA7QBI/AAAAAAAAACQ/Hpvr2cgbLik/s1600-h/mobilemacdotnet.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SI26LxA7QBI/AAAAAAAAACQ/Hpvr2cgbLik/s400/mobilemacdotnet.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228039453745561618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht so: iPhone kaufen, den Apple-Aufkleber aufs Netbook klatschen und sich dann mit den beiden Geräten zum Arbeiten in die Schlange beim Bleichenbäcker einreihen, um den anderen dort zu signalisieren. "Seht her ihr Müßiggänger, ich muss meine Brötchen sogar beim Schlangestehen verdienen!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-6674150117151662321?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/6674150117151662321/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=6674150117151662321' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/6674150117151662321'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/6674150117151662321'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2008/07/inet-dot-hype.html' title='iAM therefore iWAIT for my iPHONE'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/SI26LxA7QBI/AAAAAAAAACQ/Hpvr2cgbLik/s72-c/mobilemacdotnet.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-7459528975148223061</id><published>2007-10-22T02:06:00.000-07:00</published><updated>2007-10-22T04:02:56.460-07:00</updated><title type='text'>Google Brain - Neue Innenansichten der Verbraucher</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxyDSgBtMAI/AAAAAAAAABA/ip1OV4-ZcyE/s1600-h/brainpill.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxyDSgBtMAI/AAAAAAAAABA/ip1OV4-ZcyE/s200/brainpill.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124114829898756098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Während Web-Gurus hierzulande noch über Web 3.0, das Semantische Web oder Typo3 als das "nächste große Ding" schwadronieren, ist man im Googleplex schon 100.000 Googol-Meilen weiter und arbeitet unter höchster Geheimhaltungsstufe daran, das "non-evil empire" des Technologie-Giganten über den Cyberspace hinaus zu erweitern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;KI 2.0 beta&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Bereits Anfang diesen Jahres hatte Google-Mitgründer Larry Page bei einem Vortrag vor Wissenschaftlern der American Association for the Advancement of Science erwähnt, dass man bei Google an "echter künstlicher Intelligenz" arbeite. Laut Page sei die menschliche DNA zu einem 600 MByte großen Datensatz komprimierbar. Zudem seien menschliche Hirn-Algorithmen nicht so kompliziert, dass man diese nicht mit hinreichender Rechnerkapazität nachmodellieren könne:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“We have some people at Google [who] are really trying to build artificial intelligence (AI) and to do it on a large scale… It’s not as far off as people think.”&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.news.com/2100-11395_3-6160372.html"&gt;http://www.news.com/2100-11395_3-6160372.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geheimes Dossier&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Vortrag von Page erhält überraschende Brisanz im Zusammenhang mit im Netz aufgetauchten Informationen über ein Project namens "Google Brain". Damit ist nicht das seit Mai bei YouTube abrufbare &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=UC5DS0w9mJ4"&gt;Spaß-Video&lt;/a&gt;  über ein Eliza-ähnliches Dialog-Interface zur Suchmaschine gemeint, sondern ein hochgeheimes Projekt, von dem ausgerechnet bei Blogger (gehört zu Google) Bilder aufgetaucht sein sollen, die direkt aus den Google Forschungslabors zu stammen scheinen. Die Bilder waren nur für wenige Stunden online, bevor Sie zusammen mit den zugehörigen Blogger-Seiten vom Google Dienst verschwanden. Glücklicherweise konnte ein deutscher Blogger namens Norman E. Mailer zwei der drei Bilder speichern und das dritte aus dem Kopf rekonstruieren. Vom dazugehörigen offensichtlich internen Dossier von Google-Wissenschaftlern konnte Norman E. Mailer die ersten Seiten lesen. Als er diese abspeichern wollte, waren die Daten bei Blogger bereits gelöscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Your life", ist das neue "Second Life"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Rekonstruktion dieses Dossiers offenbart Erstaunliches. Demgemäß sieht Google die Zukunft nicht im regionalen Advertising via Google Maps oder Google Radio und auch nicht wie die neueste Version von Google Earth suggeriert, auf dem Mond oder Mars (Google Earth umfasst in der letzten Version ein komplettes digitales Planetarium), sondern in den Köpfen der Google Nutzer, so genanntes "crowd sourcing".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlüsseltechnologie ist dabei ein von einem Nano-Tech Labor in Bangolore entwickelter so genannter Google-Brain-Bot (GBB), der oral oder rektal verabreicht, ein Nano-Plug-In vergleichbar der Google-Toolbar im Körper des Google-Nutzers installiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxxpOgBtL9I/AAAAAAAAAAo/AX5eKcLq6YY/s1600-h/brainpill.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxxpOgBtL9I/AAAAAAAAAAo/AX5eKcLq6YY/s320/brainpill.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124086173876957138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Abb1. Google Brain Bot (Rekonstruktion)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobald sich der Google Brain Bot in die neurale-API des Google-Nutzers eingeklinkt hat, verbindet sich das Plug-In über Wifi oder Bluetooth mit dem Internet und sendet einen vorverarbeiteten, hochkomprimierten und verschlüsselten Datenstrom der Wahrnehmungen und ausgewählter Körperparameter des Google Nutzers an eine hoch abgeschirmte Dateneinheit namens Samadhi-Think-Tank (STT) im GooglePlex in Kalifornien. Nach dem Abgleich des "Stream of Consciousness" mit den Daten, die Google ohnehin schon über einen registrierten Google-Nutzer hat: die History-Liste der Suchergebnisse, der Inhalt des Google-Mail-Accounts, sowie der aufgezeichneten Konversationen von Google Talk (und in Zukunft dem komprimierten DNA-Satz), erzeugt Google Brain im Google Plex ein Ad-Sense-Overlay, das über das Google Plug-In direkt in den visuellen Cortex des Google-Nutzers eingespielt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxxqJgBtL-I/AAAAAAAAAAw/T6Wi3AXPvLE/s1600-h/pizza0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 396px; height: 216px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxxqJgBtL-I/AAAAAAAAAAw/T6Wi3AXPvLE/s320/pizza0.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124087187489239010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Abb 2. Sichtfeld Proband (ohne GBB)&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxxqzQBtL_I/AAAAAAAAAA4/-eJj7O-BL0k/s1600-h/pizza.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 439px; height: 239px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxxqzQBtL_I/AAAAAAAAAA4/-eJj7O-BL0k/s320/pizza.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124087904748777458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Abb 3. Sichtfeld Proband mit GBB&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Google Brain Bot soll im Einzugsbereich beliebiger Wifi-Datennetze wie z.B. bei Starbucks oder in der Lounge der meisten Flughäfen funktionieren und ermöglicht es daher erstmalig, Werbung in das Sichtfeld des Google-Nutzers einzublenden, ohne dass dieser vor einem Computer sitzen muss. Dadurch kann die Wirksamkeit von Werbung signifikant erhöht werden. Auch wenn noch keine Möglichkeit zur Interaktion mit den Werbebotschaften integriert ist, soll die Wiedererkennrate von Werbebotschaften (so genannte Total Recall Rate) durch diese Technologie signifikant steigen. Darüberhinaus ergeben sich auch im Zusammenhang mit dem Klingeltonvertrieb neue spannende Möglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Datenschutzaktivisten warnen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Da der GBB kleiner als ein Stecknadelkopf ist, kann er bequem und ohne Nebenwirkungen verabreicht werden. Als Distributionsweg sind Produkte internationaler Lebensmittel- und Pharamakonzerne vorstellbar, so würde der GBB locker in ein M&amp;amp;M passen oder in die Knospe eines Brokkoli-Röschens auf einer Pizza-Hut-Pizza. Wegen der dadurch enstehenden Gefahr für den Endverbraucher, sich einen oder mehrere GBBs unwillentlich und unwissentlich einzuverleiben, fordern Datenschutzaktivisten erweiterte Datenschutzhinweise auf Pizzaschachteln und M&amp;amp;M-Tüten. Zudem sollte die  Halbwertszeit des GBB auf 18 Monate beschränkt werden, damit Bedenken der EU um die Privatheit ihrer Bürger Rechnung getragen wird. Damit wäre das neue Gerät auch konform mit der &lt;a href="http://www.focus.de/digital/internet/google/eu-druck_aid_63103.html"&gt;18-monatigen Aufbewahrungsdauer&lt;/a&gt; aller anderen Nutzer-Daten bei Google.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-7459528975148223061?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/7459528975148223061/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=7459528975148223061' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/7459528975148223061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/7459528975148223061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2007/10/google-brain-neue-innenansichten-der.html' title='Google Brain - Neue Innenansichten der Verbraucher'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RxyDSgBtMAI/AAAAAAAAABA/ip1OV4-ZcyE/s72-c/brainpill.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-6934293533160494293</id><published>2007-10-06T06:09:00.000-07:00</published><updated>2009-10-16T06:12:12.697-07:00</updated><title type='text'>Newsroom der Welt-Gruppe in Berlin</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sthw_YmiDJI/AAAAAAAAAFo/xkS4feuX_d4/s1600-h/newsroom.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 276px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sthw_YmiDJI/AAAAAAAAAFo/xkS4feuX_d4/s400/newsroom.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5393184788014304402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;1000 digitale Meisterwerke&lt;br /&gt;Heute: Newsroom der Welt-Gruppe in Berlin&lt;br /&gt;(Der Spiegel/Frühjahr 2007)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Struktur&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auffälligstes Element der Bildkomposition ist die diagonal verlaufende Tischreihe, die von der linken unteren Bildecke in das Zentrum des Bildes läuft und um die die meisten Personen des Bildes wie an eine lange Werkbank herum angeordnet sind. Der Betrachter wird förmlich hineingesogen in das Bild, sein Blick wird mit zwingender Logik auf die riesigen Bildleinwand in Hintergrund gelenkt, wo die finalen Produkte kollektiver Informationsverarbeitung in Echtzeit aufscheinen sollen. Das Personal nimmt an diesem Prozess über die lange Doppelreihe von Bildschirmen teil, die im Vordergrund lediglich angeschnitten dargestellt sind, so dass eine unendliche Verlängerung vorstellbar ist. Das wiederholende Moment der Bildschirme verweist zusammen mit dem Prinzip der potenziell unendlichen Serialisierung auf die Grundbedingungen des Journalismus im Zeitalter seiner digitalen Reproduzierbarkeit hin: Der technische Produktionsprozess steht im Zentrum. Dementsprechend nimmt die Darstellung des Redaktionsbalkens als Datenautobahn zusammen mit dem riesigen Datenscreen im Hintergrund mehr als die Hälfte der Bildfläche ein und dominiert die zentralen Regionen des Bildes, wodurch die Figuren eher an die Peripherie gedrückt werden. Die Keilfigur unterstützt die Zielgerichtetheit des gesamten Arbeitsprozesses, und gibt die Grundgliederung des Bildes vor, in die drei Sphären der Vergangenheit (die Ebene des Betrachters) der Gegenwart (die Sphäre des Redaktionspersonals) und der Zukunft (die Riesenleinwand im Hintergrund). Unterstützt wird die maschinelle Unerbittlichkeit des auf die Zukunft gerichteten Prozesses durch die Exponiertheit der technischen Bildschirmaufhängungen, die mit ihren kalten Industriefarben (grau und metall) auf das Fließband als Vorbild tayloristischer Produktionsweisen deuten. Die suggerierte Flexibilität durch schwenkbare Bildschirme wird konterkariert durch die Einheitlichkeit der Ausrichtung und einheitliche Höhe der Bildschirmjustage. Als weiteres, fast schon nostalgisches Attribut journalistischen Arbeitens, ist jedem Bildschirm ein Telefon beigesellt. Form und Ausgestaltung der Telefone gemahnen jedoch eher an die Verwendung als "Abteilungstelefone", als dass sie auf den Verwendungszweck des Telefons als Werkzeug echter Recherche verweisen. Überhaupt ist es nur schwer vorstellbar, dass in der dargestellten Situation von einem, geschweige denn von mehreren dieser Apparate Telefonate geführt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die Figuren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt bevölkern 21 Figuren, z.T. verdeckt oder nur in Ausschnitten sichtbar, das Bild. Die zentrale Gliederung durch die "Datenwerkbank" in der Mitte wird ergänzt durch eine zweite Achse, die rechtwinklig zur Werkbank von der Figur des den Betrachter anschauenden Chefredakteur links zur versonnen ins Nichts blickenden Frauengestalt rechts, verläuft. Der Chefredakteur ist etwas vom Tisch abgerückt, er nimmt am Geschehen nicht als zentrale ordnende Instanz, sondern kaum noch von seinen Kollegen unterscheidbar, quasi als bystander teil. Zu groß ist der Sog der Informationsmenge, die über die Datenautobahn ins Produkt kaskadiert, als dass dem nominell Leitenden mehr als eine kommentierende Funktion zufallen könnte. Die insgesamt sieben Falten auf der Stirn des Chefredakteurs lassen zusammen mit den herabgezogenen Mundwinkeln die emotionale Auswirkung dieser Situation auf die Person erahnen. Einzig die hochgezogene Augenbraue lässt Ironie als mögliche Bewältigungsstrategie aufblitzen. Bei der dem Chefredakteur gegenüber sitzenden Frauenfigur ist die Möglichkeit der Ironisierung bereits aufgehoben, die ebenfalls herabgezogenen Mundwinkel, der leere Blick und die auf dem Schoße ruhenden Hände zeigen das Bild der Resignation. Die Figur könnte die Norne "Urd" darstellen, die auf das Gewesene zurückblickt, hier in die ferne Vergangenheit der Gutenberggalaxis einer nicht wiederkehrenden Print- und Papierkultur. Legt man die Geschichtstheorie Walter Benjamins zugrunde, so könnte diese Figur, dem Benjaminschen Engel der Geschichte gleich, eine Schlüsselfigur zum Verständnis des Bildes darstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, daß der Engel sie nicht mehr schließen kann. Der Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir Fortschritt nennen, ist dieser Sturm." (Walter Benjamin: Paul Klees Angelus Novus)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zeitalter der unendlichen digitalen Reproduzierbarkeit der von Benjamin erwähnten Katastrophen erscheint dieser Sturm als Datensturm. Die Wahrnehmung des Sturms als Datensturm macht den Engel von einer tragischen zu einer trägen, resignierten Figur. Die beiden Figuren zur jeweils Linken des Chefredakteurs und der Nornen-/Engelsfigur blicken weder nach "vorne" auf die zentrale Großleinwand, noch zurück in die Vergangenheit bzw. auf den Betrachter. Ihr Blick ist exakt rechtwinklig zur Richtung des Datenflusses ausgerichtet. Diese Blickrichtung versinnbildlicht Desinteresse und Machtlosigkeit am Prozess zugleich. Besonders bei der Frauenfigur rechts, die in der Hand den mit einer Kappe verschlossenen Rotstift als Zeichen der Schreibverweigerung hält, wird nicht nur die Indifferenz der Vergangenheit als auch die der Zukunft gegenüber offenbar, der Blick der Frauenfigur geht über den Bildschirm hinweg nach links zum Fenster, hinter dem das Draußen einer Welt der Freizeit und Freiheit von den Zwängen der Arbeitsmatrix liegt. Die beiden Figuren jeweils zur rechten Hand der Chef- bzw. Norne-Figur sind nur scheinbar zwei getrennte Personen. Bei genauerem Hinsehen offenbart sich, dass ein und dieselbe Figur in zwei Perspektiven und Posituren ins Bild montiert wurde, die in ihren beiden Erscheinungsformen die Entwicklungen der digitalen Produktionsweise zweifach kommentieren. Die linke Instanz dieser fast kahlköpfigen Figur verweist mit einer angedeuteten Form des Nasebohrens auf eine Epoche der Einzelbüros, wo solche regressiv, lustvollen Verhaltensweisen noch möglich waren. Die hier gezeigte Form des "externen Nasebohrens" ist die maximal sozialverträgliche Ausprägung dieses Verhaltens, die das zur totalen Kontrolle in einen Raum gepferchte Kollektiv noch erlaubt. Die andere Instanz derselben Figur auf der Rechten verdeutlicht im Gegensatz zur angepassten Variante des sozialen Nasebohrens, die einzige aktive Möglichkeit, sich den Zwängen des Prozesses durch das handschriftliche Verfassen der durch beide Arme abgeschirmten Kündigung zu entziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Attribute und Symbole&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt ist die gesamte Erscheinungsweise der Figuren von symbolischen Relikten geprägt. So erscheinen die meisten Männerfiguren in Anzügen, als verblasstes Zeichen der Leitungsfunktion, wo der fordistisch zergliederte durch die Eigengesetzlichkeit der Matrix bestimmte Arbeitsprozess doch eher den Blaumann nahelegen würde. Hinter der Fassade der bürgerlichen Uniform sind die Zeichen der Unsicherheit und Furcht nicht zu verbergen: Die Sorgenfalten des Chefredakteurs, die zusammengepressten Zähne des Mannes mit der roten Krawatte oder der nervös auf den Nägeln kauende Mann am rechten, oberen Ende der Werkbank. Somit wird die eigentlich Souveränität symbolisierende Form des Anzugs dem ebengleichen Prinzip der Anonymisierung und Entfremdung unterworfen, das schon in der Serialisierung des Arbeitswerkzeugs (Bildschirme, Telefone) zu Ausdruck kam. In Verschränkung der Serialisierung von Mensch und Produktionsmittel finden wir zur Linken der Nornen-/Engelsgestalt eine Dreiergruppe von männlichen Figuren, die in Korrespondenz zur Fluchtlinie drei identische Kugelschreiber halten. Die Anordnung der Gruppe, die manieristische Ausrichtung ihrer Schreibgeräte und die Winzigkeit der Papierformate machen deutlich, dass es sich hier nur noch um symbolische Vignetten des Journalismus handelt, die ganz von fern, eigentlich nur noch ironisch auf den Reporter, der sich Notizen macht, anspielen. Ebenso wie die drei "Reporter" sind auch andere Figuren funktionalisiert. So ist die Funktion der kahl rasierten, stehenden Figur neben dem Riesenbildschirm, einzig die, die geradezu übermenschliche Größe der Anzeige zu illustrieren. Hier handelt es sich um einen symbolhaften Praktikanten, der so kostengünstig ist, dass man ihn sich sogar für diese Funktion leisten kann. Im Gegenzuge gewährt man ihm statt Bezahlung das Privileg, im Anzug zu erscheinen und sich als Mitglied des Teams zu fühlen. Der stehende alte Mann am Fenster verweist auf die unsichere Zukunft des weder Rente noch Ehrenplatz in der Gesellschaft zu erwartenden Personals im Vordergrund. In der Nische rechts oben befindet sich Vertreter des Serviceproletariats, das ebenso wie alle Figuren, die sich im Hintergrund (der Sphäre der Zukunft) aufhalten, stehen muss und so noch einmal das große Privileg des im Mittelgrund sitzenden Personals illustriert. Doch dieses Privileg ist in einer Atmosphäre des sprachlosen, von Apparaten bestimmten Datensogs, der das ganze Bild durchzieht, ein relatives Privileg, weil es so offensichtlich auf Zeit gewährt wird. Deutet doch der leere Tisch im Hintergrund direkt unter der Leinwand an, dass man gedenkt, in Zukunft gänzlich ohne irgendein irgendwie privilegiertes Personal, also eigentlich gänzlich ohne Personal zu produzieren. Einziger Hoffnungschimmer dieser düsteren Vision ist die "Schelmengestalt", deren Kopf im Nacken der Nornenfigur sichtbar wird. Sie trägt grotesk körperlos hedonistische Züge im Gesicht, garniert von einem fast versteckten, aber nicht unterdrücktem Schmunzeln, das darauf verweist, dass es bei aller Apparathaftigkeit der modernen Produktionsweise gelingen kann, Mensch zu bleiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-6934293533160494293?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/6934293533160494293/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=6934293533160494293' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/6934293533160494293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/6934293533160494293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2007/10/newsroom-der-welt-gruppe-in-berlin.html' title='Newsroom der Welt-Gruppe in Berlin'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/Sthw_YmiDJI/AAAAAAAAAFo/xkS4feuX_d4/s72-c/newsroom.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-6228995770247268409</id><published>2007-07-09T03:27:00.000-07:00</published><updated>2007-07-09T03:40:04.919-07:00</updated><title type='text'>Internetverbot für Terroristen greift!</title><content type='html'>&lt;b&gt;Sensationeller Fahndungserfolg nach Schäuble Vorstoß&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits die Ankündigung von Innenminister Schäuble, ein Internet- und Handyverbot für Terroristen zu erlassen, hat der internationalen Terrorszene einen schweren Schlag zugefügt. Während die PR-Division der verbotenen Al-Kaida mit  Rechtsanwälten in der Schweiz seit Tagen berät, ob denn wenigstens Videobotschaften in Zukunft noch erlaubt seien, fiel einem Aushilfsbriefträger in Untertürkheim eine konspirative Postkarte in die Hände. Wahrscheinlich wurde diese Karte von einer verdeckten Terrorzelle verwendet, weil Telefon und Internet den Terroristen nach Schäubles Vorstoß nicht mehr sicher genug schienen. Die als harmlose Einladung getarnte Botschaft soll geheime Anweisungen über bevorstehende Anschläge in Großbritannien oder Frankreich enthalten. Das Bundeskriminalamt versucht momentan in Zusammenarbeit mit Experten von Scotland Yard, die Botschaft zu entschlüsseln. Aus dem Innenministerium war zu hören, dass man mit diesem ersten Fahndungserfolg "sehr zufrieden" sei, allerdings angesichts der anhaltenden Bedrohungssituation weitere Verschärfungen zur Unterbindung der Kommunikation von Terroristen plant. So sei ein Brief-, Paket- und Geheimtintenverbot in der Planung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RpIOm4jL7nI/AAAAAAAAAAM/gjdC_IKvvAY/s1600-h/Ut-bahnhof-1898.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 390px; height: 255px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RpIOm4jL7nI/AAAAAAAAAAM/gjdC_IKvvAY/s320/Ut-bahnhof-1898.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085142990432497266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:monospace;"&gt;                &lt;/span&gt;Die Vorderseite, unauffällige Postkarte&lt;br /&gt;&lt;pre class="moz-signature" cols="72"&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="mailbox:///Users/wernerbogula/Library/Thunderbird/Profiles/d1cib8dv.default/Mail/pop.1und1-2.com/Sent?number=137504977&amp;part=1.3" alt="" /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RpIPfIjL7oI/AAAAAAAAAAU/W_ESCVovr8A/s1600-h/Postkarte.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 366px; height: 273px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RpIPfIjL7oI/AAAAAAAAAAU/W_ESCVovr8A/s320/Postkarte.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5085143956800138882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Perfide: Als harmlose Partyeinladung getarnte Postkarte, soll Terrorbotschaften enthalten. Das BKA bittet um Mithilfe der Bevölkerung: Wer könnten Muhammad, Salaam oder Osama sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-6228995770247268409?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/6228995770247268409/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=6228995770247268409' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/6228995770247268409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/6228995770247268409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2007/07/internetverbot-fr-terroristen-greift.html' title='Internetverbot für Terroristen greift!'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_jmnDuce54Lw/RpIOm4jL7nI/AAAAAAAAAAM/gjdC_IKvvAY/s72-c/Ut-bahnhof-1898.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-117036649568108832</id><published>2007-02-01T13:44:00.000-08:00</published><updated>2007-02-01T13:48:16.576-08:00</updated><title type='text'>Immer lächeln</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/6967/1672/1600/970041/S8000394.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/6967/1672/400/917076/S8000394.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Folgende frohe(?) Botschaft sah ich neulich in einem Schnapsladen(!)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-117036649568108832?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/117036649568108832/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=117036649568108832' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/117036649568108832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/117036649568108832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2007/02/immer-lcheln.html' title='Immer lächeln'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-116466374907998116</id><published>2006-11-27T13:39:00.000-08:00</published><updated>2006-11-27T14:00:33.443-08:00</updated><title type='text'>Die Emotionen der Deutschen: Angst, Wut und Trauer</title><content type='html'>Morgens steht der Deutsche auf und hat Angst, zu spät zur Arbeit zu kommen. Ist er erst mal da, dann arbeitet er voller Wut auf seinen Chef und in Trauer nach der guten alten Zeit, als alles besser war. Mittags hat er Angst, dass das Stammessen I schon alle ist und schlingt dann voller Wut Stammessen II in sich hinein. Das viele Glutamat dämpft seinen Missmut darüber, dass man in der Kantine nicht mehr rauchen darf, in eine dumpfe Trauer. Den Nachmittag über hat der Deutsche Angst, dass er seine Arbeit nicht bis zum Feierabend schafft und macht voller Wut eine halbe Überstunde, die er mit tiefer Trauer über die Steuerklasse I abstempelt. Auf der Autobahn tritt er aus Angst, dass er seine Lieblingsserie im Fernsehen verpasst, mit viel Wut aufs Gas. Wird er von einem schnelleren Auto überholt, beschleicht ihn die große Trauer, dass er sich in diesem Leben einen 5er BWM nicht mehr wird leisten können. Daheim isst der Deutsche sein Abendbrot voller Angst vor Nitrit und Gammelfleisch in der Wurst. Die Reportage, die im Fernsehen läuft, erfüllt ihn mit Wut auf die Chinesen, die den Ölmarkt leerkaufen und für die hohen Spritpreise verantwortlich sind. Mit Trauer über die Schlechtigkeit der Welt legt sich der Deutsche ins Bett, erfüllt von Angst, dass er nicht einschlafen kann von all der Wut und Trauer um ihn herum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-116466374907998116?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/116466374907998116/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=116466374907998116' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/116466374907998116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/116466374907998116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/11/die-emotionen-der-deutschen-angst-wut.html' title='Die Emotionen der Deutschen: Angst, Wut und Trauer'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-116176738934150531</id><published>2006-10-25T02:09:00.000-07:00</published><updated>2006-10-25T10:57:24.726-07:00</updated><title type='text'>Subtiler FAZ-Redakteur</title><content type='html'>Aus der FAZ am Sonntag, 22.10.2006, S. 49&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das kleine Arschloch und der alte Sack" ist das jüngste Opus aus dem Hause Senator.&lt;br /&gt;Thomas Middelhoff und Roland Berger müssen solche Filme lieben - schließlich haben sie gerade ihre Anteile an dem Unternehmen aufgestockt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als großer Befürworter des rhetorischen Gebrauchs unauffälliger sprachlicher Mittel wie der Satzzeichen lenke ich die geschätzte Aufmerksamkeit auf den Gedankenstrich im zweiten Satz. Dieses Innehalten und Auskosten lässt irgendwie die Ahnung aufscheinen, dass das kein unfreiwilliger Humor ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generation YouTube, noch da? Denkt Euch den Gedankenstrich einfach als Lachband.&lt;br /&gt;Dann hat man einen ungefähren Eindruck, warum das lustig ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-116176738934150531?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/116176738934150531/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=116176738934150531' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/116176738934150531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/116176738934150531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/10/subtiler-faz-redakteur.html' title='Subtiler FAZ-Redakteur'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-116103369166799175</id><published>2006-10-16T14:20:00.000-07:00</published><updated>2011-03-23T10:18:48.157-07:00</updated><title type='text'>Madine baut die Kill-Maschine</title><content type='html'>Ach Madine! schad', dass es dich gibt.&lt;br /&gt;Ach ja schad, das niemand liebt,&lt;br /&gt;die Made, die das Steak zersiebt.&lt;br /&gt;Ach, Achmad! Kleine haben's schwer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du bist so klein wie Stefan Aust&lt;br /&gt;und leugnest noch den Holocaust.&lt;br /&gt;Wenn du jetzt die Bombe baust,&lt;br /&gt;ach Achmad, mag dich keiner mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war Nadin, die Rot-Blondine&lt;br /&gt;die liebte ihn den Achmadine.&lt;br /&gt;Der hatte wicht'gere Termine&lt;br /&gt;Denn Achmad wollte mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ach Macht macht groß den Achmadine!"&lt;br /&gt;Dacht' der Achmad: "Paladine!&lt;br /&gt;Kill-Maschine!" Endorphine&lt;br /&gt;kreisten hin und her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nadine!", brüllte Achmadine&lt;br /&gt;"Bald habe ich die Mordsturbine!"&lt;br /&gt;Hinter der Gesichtsgardine,&lt;br /&gt;weinte die Nadine sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein und klein steht Achmadine&lt;br /&gt;morgens in der Duschkabine.&lt;br /&gt;Nicht Vitamin, nicht Ov'maltine&lt;br /&gt;zaubern Zentimeter her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Short people got no reason.&lt;br /&gt;Du kannst's nicht kaufen und nicht leasen. &lt;br /&gt;Fehlende Größe gibt es nicht bei Karstadt&lt;br /&gt;Ach Madine, das ist gar schad.&lt;br /&gt;Wir bedauern's sehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-116103369166799175?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/116103369166799175/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=116103369166799175' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/116103369166799175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/116103369166799175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/10/madine-baut-die-kill-maschine.html' title='Madine baut die Kill-Maschine'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-115712428869760045</id><published>2006-09-01T08:24:00.000-07:00</published><updated>2009-04-23T14:00:54.316-07:00</updated><title type='text'>web 2.0 - From bubble to cloud</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Timeline of a global hype we escaped by the blink of an eye&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;According to an &lt;a href="http://www.latimes.com/entertainment/news/la-et-pollmain7aug07,0,2011398,full.story?coll=la-headlines-entnews"&gt;LA Times/Bloomberg poll&lt;/a&gt;, the majority of American teens and young adults is bored by mainstream media. Due to this fact more and more youngsters not only in the US take matters into their own hands and start creating their own media, often with unforeseeable results. The following timeline of a global hype we escaped by the blink of an eye illustrates that sometimes it's better to surrender to boredom than to fight it by any means.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;April 1, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Uppsala, Sweden. Because he is bored, high school kid Lars Nyquist sticks a ballpen into his left ear. He films the procedure with his webcam, and uploads the blurry 15 second clip to the internet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;April 4, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Jindrich Hurnik, a bored student from Prague, links to Nyquist's clip in his blog and adds a ;-). On deli.cio.us he tags the link: "cool".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;April 6/7, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;The Berlin DJ Ikkenüscht finds the link on deli.cio.us in the morning of April 6, he loops the clip and adds a self-sampled soundtrack. Late at night, he uploads the result, a 3 minute-video titled stick_it_into_me.avi to MySpace.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;April 12, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Berlin based left wing daily "die tageszeitung" reports about the video of Ikkenüscht and adds a commentary on how German underdog rappers fight the machinations of the evil record industry by the means of open source sampling programs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;April 22, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In a report about the blogosphere the BBC links to the video of Ikkenüscht. Millions of bored employees and students waste bandwidth of their companies and universities in order to see the video. Attention seeking children and students all over Europe start sticking pens into their ears and film the results with their mobile phone cams.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Mai 1, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Tel Aviv. After a self organized code camp three Israeli schoolboys found the internet portal Koogelschreibr.com solely dedicated to videos of people who stick pens into their ears.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;July 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Pushed by mainstream media reports about the dangers of sticking pens into one's ears, MTV jumps on the bandwagon. Jimmy Knoxville and a moronic blonde with a head bandage present the real live show: Pimp my pen, sponsored by Phonak hearing aids and ball pen producer BIC,  presents a virtually endless video stream of pen-sticking American college kids, with a vocabulary restricted to the words "Oh my god". The sequence of grainy clips is frequently interrupted by the warning: "Don't do that at home", uttered by a Monty Pythonesque off-voice.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;July 14-16, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;The Columbia Halle in Berlin is overcrowded with attendees of the "Deaf con 2.0". The founders of Koogelschreibr.com lecture in turn with chief technologists of Deutsche Telekom and nerdy linux gurus about "wisdom of the masses", "the return of push"  and "disruptive technologies". At the get togethers in the evenings guests stick pretzel sticks into each others ears while listening to resamples of the Roxy Music classic "Let's stick together".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;July 17, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;London. The Daily Mirror's lead story is: "H-E-L-L-O?! Why our kids are not listening any more." The story is illustrated with a center fold photo of lighly clad Kylie Minogue riding an 80 inch mock-up ballpen. In London it is de rigueur to show up at vernissages and parties with a pen clamped behind the ear.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;July 20, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Some kids from the outskirts of Moscow decide that sticking pens into one's ears is not cool enough anymore. A small group of so called "hardstickers" begins sticking bigger calibers like Stabilo Boss textmarkers into ears and other orifices. The corresponding videos circulate in P2P-networks and on video iPods in Russian schoolyards.  Moscow ambulances run out of castor oil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;July 30, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Meanwhile Google outbids Yahoo with a $117 million offer for koogelschreibr.com. Domaingrabbers try to secure the domains googleschreibr.com, .org, and .net. The founders of kugelschreibrr.com appear on the front page of business week.  PC&lt;br /&gt;World abandons the long planned lead story "How to speed up Windows XP" for an exclusive report on : "How to secure your computer against sticker videos".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;August 7, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Microsoft postpones the start of their operating system Vista for another 6 months in order not to to miss again one of the latest trends.  At a Mac developer conference in San Francisco Steve Jobs pulls the new iStick out of his ear applauded by a fanatic crowd of 4000 developers. The device is made from wipeable white polycarbonate, contains 20 minutes of AAC-coded silence and is powered by a non replacable battery. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;August 12, 2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wired.com lists than more than 20 Web 2.0 platforms based on the koogelschreibr.com API. Main functionality of all websites is a Google map, showing where and when who sticked which pen into which ear and a sidebar linking to the according photos on Flickr, videos on Youtube and blogs on Blogger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thank goodness it never came so far: Just when Lars Nyquist started to feel bored, a nice white cumulus cloud floated across the sky in front of his window. Lars blinked. He looked at the cloud, and his mind began to get lost in thought. Under his idle comtemplation the cloud transmuted into a snow-white, fluffy sheep that started to graze some smaller clouds from the sky. Under the mild turbulence of ascending warm air the sheep morphed first in to a gigantic cauliflower and then into the profile of Lars' grandmother. It came into Lars' mind that he should visit his grandma sometime, instead of just writing emails to her. He switched off his computer, grabbed his MP3-player and his cycle clips and set off.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-115712428869760045?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/115712428869760045/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=115712428869760045' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/115712428869760045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/115712428869760045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/09/web-20-from-bubble-to-cloud.html' title='web 2.0 - From bubble to cloud'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114594943329016245</id><published>2006-04-25T00:16:00.000-07:00</published><updated>2009-06-18T12:34:44.189-07:00</updated><title type='text'>"Da drückt was auf das Stammhirn"  (Ein Leserbrief)</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.bogulamedia.de/blog/lauftest.jpg" alt="lauf lauf lauf" align="center" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgenden Leserbrief musste ich heute an die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) schicken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe FAS-Redaktion,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zu den wenige Ritualen in meinem von der Globalisierung durchgerüttelten Wochenlauf gehört das Studium der FAS am Sonntagmorgen. Der sonntägliche Erscheinungstermin dürfte zum Erfolg ihrer Zeitung ein gerüttelt Maß beitragen, wer hat unter der Woche noch Zeit und Muße, längere Artikel und hintergründige Analysen zu lesen. Wichtigster Faktor des Erfolgs dürfte aber die hohe Qualität bei Recherche, Themenwahl und journalistischer Darstellung sein. Deswegen empfinde ich die FAS als wohltuenden Ruhepol in einem auf- und abschwappenden Meer von Ex-und-Hopp-Infotainment-Journalismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich jedoch in der letzten Woche am Frühstückstisch in den Gesellschaftsteil hineinblätterte, fiel mir glatt das Brötchen aus dem Gesicht. Fassungslos starrte ich auf den Bericht?/Artikel?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Die Renner, Laufschuhe im Test &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehrlich gesagt, musste ich noch einmal zurückblättern, ob nicht versehentlich Leseproben der letzten "Fit for fun", "Men's Health" oder ähnlicher mit der heißen Nadel gestrickten Dopinggazetten in meine geliebte FAS geraten waren. Auch eine Kennzeichnung "Anzeige" oder "Dauerwerbesendung" suchte ich vergebens. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also machte ich mich an - Lektüre wage ich es nicht zu nennen - das Aufpicken der mir von Ihrer "Redakteurin" Barabara Mia Grofe hingeschmissenen Infohäppchen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Eingeleitet wurde die beinahe halbseitige Leistungsschau der weltweiten Plastiktreterindustrie mit einem, nennen wir es Teaser, mit folgendem journalistischen Gehalt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- In jedem Park und sogar auf dem Weg zum Einkaufen sind Jogger anzutreffen. &lt;br /&gt;Aha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- 17 Millionen Deutsche laufen.&lt;br /&gt;Interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Jeder Fuß ist anders.&lt;br /&gt;Das ist ja ein Ding.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unausweichliche Schlussfolgerung der letzten Behauptung war dann, dass&lt;br /&gt;ein mir bis dahin völlig unbekannter Oliver Heil, seines Zeichens Triathlet und Iron-Man-Teilnehmer aus Bad Nauheim "für uns" einige der neuesten Laufschuhe testen und kommentieren musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll das? Sie sagen es in Ihrem Artikel ja selbst. "Jeder Fuß ist anders". Warum soll ich dann mit Zeit, Geld und unnötigem Altpapier dafür bezahlen, dass sich die Käsemauken eines gewissen Oliver Heil aus Bad Nauheim in einem Laufschuh XY von Firma A  "wie in Watte gepackt" anfühlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte richten Sie Ihre Bemühungen in Zukunft wieder verstärkt an meinen Kopf und nicht an meine Füße. Falls im Gesellschaftsteil zu viel Platz ist, "wiederholen" sie dort doch einfach ein paar der vorzüglichen Artikel von Stefan Niggemeier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS. Eigentlich wollte ich es nun gut sein lassen. Ich bin kein kleinlicher Mensch, aber da ich in der Journalistenausbildung tätig bin, hab ich mir das Artikelsurrogat doch noch einmal für meine Studenten etwas genauer daraufhin angeschaut, was ihn von einem echten Artikel unterscheidet. Es sind genau jene sprachlichen Merkmale und strukturellen Attribute, die den Häppchen-Journalismus der oben genannten Lifestylemagazine von richtigem Journalismus, der normalerweise in der FAS zu finden ist, unterscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1. Blähstil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Da ist zunächst der Blähstil, hier auch formal schön erkennbar an der Schriftgröße, die sich zwischen der einer Subheadline und der üblichen Artikelschriftgröße bewegt. Zwischengrößen sind ein ziemlich sicherer Indikator für mangelnde Substanz. Wer hat nicht schon durch "Tunen" von 12 auf 13 Punkt eine Seminararbeit auf die geforderte Seitenzahl "aufgeblasen". Inhaltlich entspricht diesem Verfahren das Aufblähen von ganz wenig oder sehr dünnem Inhalt durch Wiederholungen, lange Reihungen, umständliche Formulierungen oder Anreicherung mit Allgemeinplätzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel:&lt;br /&gt;Absatz 1.&lt;br /&gt;Gesagt: &lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Sie sind überall. In jedem Park, beim Sonntagsspaziergang und auf dem Weg zum Einkaufen sind Jogger anzutreffen. Laufen liegt im Trend - rund 17 Millionen Menschen in Deutschland tun es regelmäßig. Nicht ohne Grund: Laufen stärkt die Muskulatur, das Herz und das Immunsystem."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa gemeint.&lt;br /&gt;17 Millionen Deutsche laufen regelmäßig und profitieren von den positiven Auswirkungen auf Muskulatur, Kreislauf und Immunsystem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Emphase statt Logik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Weiteres Kennzeichen von Lifestylejournalimus ist die übertriebene Emphase ("flexibelste", "ganz wichtig" etc.) bei gleichzeitigem Ignorieren logischer Zusammenhänge und der Bedeutung von Adverbien und Konjunktionen. An die Stelle einer stringenten Argumentation tritt ein Pasticcio "gefühlter" Zusammenhänge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Illustration gehen wir einfach mal Absatz 2 satzweise durch.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;"Laufen ist eine der flexibelsten Sportarten überhaupt."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Was soll das heißen? Und wieso "überhaupt"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Trotzdem muss die Ausrüstung stimmen." &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Warum "trotzdem"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Besonders wichtig sind Füße und Gelenke, die beim Joggen das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts aushalten müssen."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Sind die Füße und Gelenke mit "Ausrüstung" gemeint?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Ein guter Laufschuh dämpft den Aufprall und stützt den Knöchel".&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Guter Satz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeint ist wohl.&lt;br /&gt;Zum Laufen braucht es nicht viel. Unverzichtbar ist allerdings ein guter Laufschuh, der die Aufprallkräfte dämpft und die Knöchel stützt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch auffälliger ist die logische Zusammenhanglosigkeit bei der Conclusio, die Absatz 3 einleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Absatz 2 endet mit. &lt;em&gt;"Letztlich hilft nur Ausprobieren. Denn jeder Fuß ist anders." &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraus wird nun "geschlossen": &lt;br /&gt;&lt;em&gt;"&lt;strong&gt;Deshalb&lt;/strong&gt; testete Oliver Heil für uns einige der neuesten Laufschuhe." &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tatsache, dass jeder Fuß anders ist, verweist ja schon auf die Sinnlosigkeit eines stellvertretenden Tests durch Oliver Heil und sei er ein noch so toller Athlet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Sinnlose Tests&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Womit wir beim dritten Merkmal des Livestylejournalismus sind: in "Infokästen" präsentierte sinnlose Tests. Sinnlos deshalb, weil subjektive Kriterien zu quasi objektiven Bewertungen geführt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst wird aus der Fülle des Laufschuhangebotes (&lt;em&gt;"es gibt alles"&lt;/em&gt;) eine kleine Anzahl (hier 6 Stück) herausgegriffen, ohne dass die Kriterien klar sind. Dann werden, und das ist neu und ein Graus, Interviewschnipsel (&lt;em&gt;"das finde ich echt unangenehm"&lt;/em&gt;) mit Fachinformationen (&lt;em&gt;"150 Euro"&lt;/em&gt;) verschnitten, um schließlich in eine schulnotengleiche "Gesamtnote" zu münden (&lt;em&gt;"befriedigend"&lt;/em&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte es wahrscheinlich auch kürzer sagen können, vielleicht in der Sprache von Frau Barbara Mia Grofe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Knicker. Zeitungsrubriken im Test.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Da drückt was auf das Stammhirn"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (2,50 Euro) soll laut Hersteller informieren und erfreuen. Nach dem Brötchenschmieren blättert Eric Klepptenberger gleich in die Rubrik Gesellschaft. Der erste Eindruck? "Der Gesellschaftsteil ist so dünn, da spüre ich den Sachgehalt nicht mehr" findet Eric Klepptenberger. Und wie ist das Gefühl beim Lesen? "Da drückt was auf das Stammhirn" Das Quality Assurance Program von FAZ scheint nicht ganz zu greifen. Trotzdem - Werner findet: Die FAS ist mit Abstrichen eine der besten Zeitungen überhaupt. Gesamtnote: gerade noch befriedigend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen, Ihr treuer Leser&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114594943329016245?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114594943329016245/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114594943329016245' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114594943329016245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114594943329016245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/04/da-drckt-was-auf-das-stammhirn-ein.html' title='&quot;Da drückt was auf das Stammhirn&quot; &lt;br&gt; (Ein Leserbrief)'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114581641753051276</id><published>2006-04-23T11:18:00.000-07:00</published><updated>2006-04-25T00:20:12.813-07:00</updated><title type='text'>CAFFEE, trink nicht so viel Kaffee</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/6967/1672/1600/Kaffeetassen.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/6967/1672/200/Kaffeetassen.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Veröffenlicht auf &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22526/1.html"&gt;telepolis.de &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum Kaffeekränzchen, vulgo "Bündnis für Erziehung", traf sich die Bundesfamilienministerin (7 Kinder) Ursula von der Leyen in der letzten Woche mit der evangelischen Landesbischöfin Margot Käßmann (4 Kinder) und dem Erzbischof von Berlin Georg Kardinal Sterzinsky (keine Kinder, weiß aber, wie es geht, im Prinzip). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Kaffeetafel stand der ölverschmierte Amboss, auf dem die drei "ChristInnen" (taz) bei einer schönen Tasse Türkentrank das "Bündnis für Erziehung" mit Hilfe zweier schwerer in Kunstleder gebundenen Volksbibeln und der Taschenbuchausgabe der deutschen Verfassung schmiedeten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der schweißtreibenden Arbeit kam es infolge exzessiven Kaffeegenusses und nicht minder heftigem Bibelstudium zu den üblichen Begleiterscheinungen der Koffeinvergiftung: Herzrasen, Schwindel, Krämpfe und schließlich: Visionen. Als erstes ging es bei von der Leyen los. Angesichts der Verfassungsbroschüre delirierte sie: "Hey, die sieht ja aus wie die Bibel in klein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sah's und sprach: &lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Die ersten 19 Artikel unseres Grundgesetzes fassen doch im Prinzip die zehn Gebote zusammen". &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nun gehört es zu den Errungenschaften eben jenes Grundgesetzes durch den Meinungsfreiheitsartikel auch irrige Ansichten zu schützen, wie zum Beispiel jene des heruntergekommenen Hippies am Bahnhof Zoo, der in der letzten Woche so manchen Passanten mit seiner Meinung behelligte: "Ich bin Gott, ey." Dass vergleichbarer Salm aber durch unsere obersten Staatsvertreter als offizielle Meinung in die Medien geblasen wird, ist egal in welcher Verfassung man sich befindet, einfach nicht mehr zu fassen und eher schon ein Fall fürs Umweltamt, Abteilung Sondermüll. Für alle, die Politik immer blau gemacht haben und sich den Kommunionsunterricht nur wegen der zu erwartenden Geschenke abgesessen haben, hier noch mal der direkte Vergleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;1.Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe. &lt;br /&gt; 2. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. &lt;br /&gt; 3. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen.&lt;br /&gt; 4. Gedenke des Sabbattags,&lt;br /&gt; 5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, &lt;br /&gt; 6. Morde (töte) nicht! &lt;br /&gt; 7. Du sollst nicht ehebrechen. &lt;br /&gt; 8. Du sollst nicht stehlen. &lt;br /&gt; 9. Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. &lt;br /&gt; 10. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat. &lt;br /&gt;(Quelle: Wikipedia.de (gekürzt) http://de.wikipedia.org/wiki/10_Gebote)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    1. Menschenwürde und Menschenrechte&lt;br /&gt;    2. Freie Entfaltung der Persönlichkeit und Recht auf Leben&lt;br /&gt;    3. Gleichheit und Gleichberechtigung&lt;br /&gt;    4. Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, Kriegsdienstverweigerung&lt;br /&gt;    5. Freie Meinungsäußerung, Informationsfreiheit, Forschungsfreiheit&lt;br /&gt;    6. Schutz von Ehe und Familie&lt;br /&gt;    7. Schulwesen&lt;br /&gt;    8. Versammlungsfreiheit&lt;br /&gt;    9. Vereinigungsfreiheit&lt;br /&gt;    10. Postgeheimnis, Fernmeldegeheimnis&lt;br /&gt;    11. Freizügigkeit&lt;br /&gt;    12. Berufsfreiheit&lt;br /&gt;    12 a. Wehrpflicht, Wehrersatzdienst&lt;br /&gt;    13. Unverletzlichkeit der Wohnung&lt;br /&gt;    14. Eigentum, Erbrecht, Enteignung&lt;br /&gt;    15. Sozialisierung&lt;br /&gt;    16. Staatsangehörigkeit, Auslieferungsverbot&lt;br /&gt;    16 a. Asylrecht&lt;br /&gt;    17. Petitionsrecht&lt;br /&gt;    18. Grundrechtsverwirkung&lt;br /&gt;    19. Einschränkung von Grundrechten, Rechtsweggarantie&lt;br /&gt;(Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Schwächt die Nerven macht dich blass und krank&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ab und an ein bisschen Schwachsinn labern, wer hat das als Schüler nicht gerne getan? Aber ein bisschen Schwachsinn war von der Leyen als Ergebnis für ein echtes Gipfel-Treffen aber noch nicht genug. Nach gemeinsamen Gebet und dem Genuss eines schönen Pickels Weihrauchs aus dem Privatbestand des Erzbischofs von Berlin entfuhr der Familienministerin schließlich die nachösterliche Offenbarung. &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;"Unsere gesamte Kultur gründet sich auf der christlichen Kultur."&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Eine gewagte These der sonst eher praktisch veranlagte Medizinerin (promoviert über therapeutische Entspannungsbäder in der Geburtsvorbereitung).  Spannt sich doch der Bogen der "kulturellen Aktivitäten" des Christentums von der Verbrennung Andersgläubiger, der Leugnung der Evolution bis hin zur Abqualifizierung Homosexueller. Wir wollen hier nicht die vielen Toten aller christlichen Glaubenskriege gegen eindeutige Errungenschaften der christlichen Kultur, wie z.B. Bachs H-Moll-Messe, aufrechnen. Statt einer Bilanz soll Katharina Rutschkys Überschlagsrechnung aus der Frankfurter Rundschau gelten.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Es hat also viel gekostet, das Christentum so zu zivilisieren, wie wir es heute vom Islam erhoffen." (Quelle: &lt;a href="http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=852025"&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt; ) &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ganz so zivilisiert scheint das Christentum auch in Deutschland noch nicht, rief doch Gipfelbischof Georg Kardinal Sterzinsky noch im November 2004 im Zusammenhang mit der Homoehe zum Widerstand auf gegen staatliche Gesetze auf, die dem Gesetz Gottes widersprechen. Das haben wir so zuletzt auf den grieseligen Ermittler-Videos aus der Al-Quds-Moschee gehört. Aber was will man erwarten. Seit der bayrische Großinquisitor zum Papst gewählt wurde, feiert das Heilige Römische Reich Deutscher Nation fröhliche Urständ und auch das C in der CDU schwillt aus lauter Vorfreude darauf wieder mächtig an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sei du kein Muselmann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nach der Empörung anderer Religions- und Interessengemeinschaften, die nicht zum Bündnis-Kaffee geladen waren, vorneweg Muslime und Juden, drohen auf jeden Fall weitere Laberrunden, ganz viele "kleine Gipfel", Minibündnisse und Ausschüsse, die unterhalb der Legislaturperioden zur kommoden Zwischenlagerstätte gesellschaftlicher Probleme geworden sind.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;So gesehen ist das Hauptziel des Erziehungs-Gipfels bereits erreicht. Das eigentliche Skandalon, dass fast 5 Mio. Leute beim Exportweltmeister keine Arbeit haben und damit ihre Familien und Kinder bis auf Bußgottesdienste und 9Live-Gucken vom gesellschaftlichen Leben in unserer abendländisch-christlich-deutschen Wertegemeinschaft ausgeschlossen bleiben, ist erst einmal aus den Medien verschwunden. Für dieses Ziel lässt man sich die politische Agenda gerne von ein paar durchgeknallten Hauptschülern diktieren, die mit Schlagringen in der Luft herumwedeln und in die Kameras rappen: "Respekt. Ich fick deine Mutter." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das klingt nicht gut, nein und ist wirklich eine Schande, wo wir in unseren werteorientierten Schulmusikbüchern, so viel schönere Lieder haben. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;C A F F E E, trink nicht so viel Kaffee. &lt;br /&gt;Nicht für Kinder ist der Türkentrank, &lt;br /&gt;schwächt die Nerven macht dich blaß und krank. &lt;br /&gt;Sei du kein Muselmann, der das nicht lassen kann.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt; Carl Gottlieb Hering (1766-1853)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114581641753051276?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114581641753051276/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114581641753051276' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114581641753051276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114581641753051276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/04/caffee-trink-nicht-so-viel-kaffee_23.html' title='CAFFEE, trink nicht so viel Kaffee'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114547155042171684</id><published>2006-04-19T11:30:00.001-07:00</published><updated>2006-04-19T12:57:01.366-07:00</updated><title type='text'>Besinnliches zu Ostern</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.bogulamedia.de/blog/stone2.jpg" alt="Kartoffeln" /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts dieser Anzeige in der Osterausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit Sharon Stone bleibt dem Papstsegen nur hinzuzufügen:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Auferstehung ist Antifaltencreme ins Metaphysische überhöht."&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/50526066@N00/sets/72057594111567532/show/"&gt;&lt;br /&gt;Das große Sharon Stone Photoshooting&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114547155042171684?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114547155042171684/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114547155042171684' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114547155042171684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114547155042171684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/04/besinnliches-zu-ostern_19.html' title='Besinnliches zu Ostern'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114543495829951647</id><published>2006-04-19T01:20:00.000-07:00</published><updated>2006-04-19T01:22:38.310-07:00</updated><title type='text'>Schäuble über Islam, Titten und Holocaust</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.bogulamedia.de/blog/busty.jpg" alt="Busty" /&gt;&lt;br /&gt;Einen denkwürdigen Zusammenhang zwischen Islam, Titten und Holocaust stellt Wolfgang Schäuble in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. März her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7EE364BB460E1FE436593A7EA69C1728BD9%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank"&gt;Interview mit der Zeitung&lt;/a&gt; betont Schäuble die Notwendigkeit von Einbürgerungstests. Nach holländischem Vorbild sollen diese radikal vereinfacht werden und das Ertragen von Titten in der Öffentlichkeit zur Minimalanforderung für die Integration von Muslimen in unsere christliche Leitkultur werden. Schäuble.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Denn es ist auch für Muslime gut zu wissen: Wenn du in Holland an den Strand gehst, kann es dir passieren - ob das nun Hoffnung oder Befürchtung ist -, daß du spärlich bekleidete Frauen siehst. Wenn man das nicht will, sollte man nicht in dieses Land gehen."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Für den moslemischen Regimekritiker, der in der Hoffnung oder gar trotz der Befürchtung allgegenwärtiger blanker Busen aus dem Iran flüchtet, um fürderhin sein Wasserpfeifchen am Strand von Den Helder zu schmauchen, mag das alles noch angehen. Wer allerdings in Stuttgart Möhringen dazugehören möchte, so richtig mit Kehrwoche und Personalausweis, der ist laut Schäuble stärker gefordert. Zum Deutschsein gehört halt mehr als das Anstarren eingeölter Brüste, nämlich - Zuwanderer! Bitte Hose wieder zu machen -, ein Bekenntnis zur deutschen Vergangenheit. Denn so Schäuble:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Wer Deutscher werden will, muß die deutsche Vergangenheit als seine nationale Vergangenheit mit übernehmen."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Was meint Schäuble damit? Die Schmach von Cordoba, das Foul von Schumacher an Battiston? Oder meint er gar...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verantwortung übernehmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Das geht nicht, dass die Zugewanderten sagen: Was vor 1945 war, interessiert uns nicht. Auch die, die nach 1945 geboren sind, haben als nationale Identität die Verantwortung für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das gilt auch für die, die sich integrieren wollen."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Das ist nur fair. Was der arbeitslose Neonazi in Sachsen-Anhalt qua Geburtsrecht im Schlaf bzw. im Suff automatisch mit erledigt,  den verantwortlichen Umgang mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,  das muss sich der türkische Gemüsehändler, der seit 30 Jahren mit seinen Steuern die Heizkosten im sächsischen Landtag (9,2% NPD) mitbezahlt, erst mühsam antrainieren. Sonst nix deutsch. Und wenn der Zuwanderer ein russischer Jude ist, dann übernimmt er nach Schäubles Logik Verantwortung für den Holocaust &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; für den Angriffskrieg gegen Russland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch für muslimische Frauen wird in Schäubles Verständnis am deutschen Wesen die Welt genesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Ich bin [beim Ehegattennachzug] für die Heraufsetzung auf 21 Jahre, weil die Wahrscheinlichkeit, daß eine erwachsene Frau, zumal wenn Sie ein bißchen Deutsch kann, sich den Zwang nicht bieten lassen wird.."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Grundkenntnisse der deutschen Sprache schützen vor Zwangsheiraten. Das leuchtet ein. Wem grunddeutsche Sätze wie "Alter, fick dich ins Knie" oder "Bringst du heute den Müll raus, Schatz" über die Lippen gehen, der ist im Kampf der Kulturen und der Geschlechter ganz weit vorne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Triumph des Wollens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was diese unsere schöne deutsche Sprache zu leisten vermag, das illustriert Schäubles am Gebrauch des schönen Wortes "wollen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;em&gt;"Wer in Europa lebt, muss ertragen wollen, dass es Pressefreiheit gibt."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;ist es synonym mit "können". In&lt;em&gt; "Das gilt auch für, die die sich integrieren wollen."&lt;/em&gt; meint es "sollen" und  &lt;em&gt;"Wir machen Angebote zu helfen, aber es braucht die Grundentscheidung der Zugewanderten, dass sie es wollen"&lt;/em&gt;, meint alles in allem "müssen." Wie wollen bzw. können wir solche Feinheiten je in einem Sprachkurs in Anatolien vermitteln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher folgt hier - basierend auf Schäubles Überlegungen -  ein Vorschlag für eine radikale Vereinfachung des Einbürgerungstests:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Integrationswollende Migranten lassen sich am Strand von Norderney von 21-jährigen barbusigen Ehegattennachzieherinnen einen ganzen Nachmittag lang aus dem Tagebuch der Anne Frank vorlesen. Gegen Abend folgt ein ordentliches Schweinebauch-Grillen mit Bier bis zum Abwinken. Wem am nächsten Morgen beim Auswaschen der Mülltonnen noch "Deuschland widd Welltmeischer" verständlich hervorbringen kann, der ist schon so gut wie drin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114543495829951647?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114543495829951647/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114543495829951647' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543495829951647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543495829951647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/04/schuble-ber-islam-titten-und-holocaust.html' title='Schäuble über Islam, Titten und Holocaust'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114543578227247379</id><published>2006-03-19T01:35:00.000-08:00</published><updated>2006-04-19T01:37:02.843-07:00</updated><title type='text'>Nirvana im Doppelkarmabeutel</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.bogulamedia.de/blog/sonnebuddha.jpg" alt="Sonne des Buddha" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Universum dehnt sich aus und logischerweise wächst damit allerorten die Leere. Wir  spüren das. Vom ausgebrannten Top-Manager in der Rehaklinik Heiligendamm ("Ich fühle mich manchmal so leer") bis zum Punk am Hauptbahnhof Münster ("Ey, die Flasche, war gerade noch voll, jetz iss voll leer, ey.")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Astronomen sagen, wir müssen die zunehmende Leere als Grundtendenz eines sich ausdehnenden Universums akzeptieren. Das Haus TEEKANNE hingegen will sich auf keinen Fall mit dieser Entwicklung und seinen Folgen für den Psychohaushalt des deutschen Verbrauchers abfinden. Dementsprechend wirft man bei TEEKANNE ständig  neue Produktreihen auf den ebenfalls endlos expandierenden Markt der Aromatees. Noch vor ein paar Jahren wurde dieser beherrscht von ein paar abgebrochenen Germanistikstudenten, die in schummrigen Teeläden Zimt und Apfelschalen unter den altem Assam rührten, um den Mix dann als Weihnachtstee zu verkaufen. Ebenfalls beliebt war das Zusammenkippen der staubigen Reste aus der Brombeerteedose mit den Hagebutten. Schon war er fertig, der "Schietwettertee".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute im Zeitalter industriell fabrizierter Wellness und Ayurveda nach ISO 9000 sieht das Erfolgsrezept für einen Blockbuster-Aromatee anders aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man nehme Teegesträuch von einem indischem Bahndamm, mische reichlich Gestrüpp von den Wegesrändern internationaler Landstraßen hinzu, z.B. Honeybush, versetze das Ganze mit dem aufdringlichsten Puffdüften aus den Labors der großindustriellen Aromaprostitution und gebe noch ein paar Mikrogramm von irgendetwas hinzu, was irgendwie gesund klingt, z.B. Ingwer, oder nach einem von Hildgard von Bingen überlieferten Geheimkraut zur Linderung von Menstruationsbeschwerden, sagen wir mal: Verbenenkraut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt schon scheusslich genug, doch die wichtigste Ingredienz des neuzeitlichen Aromatees befindet sich nicht in, sondern auf der Verpackung. Es ist eine irgendwie wellnessig, new-agig klingende Benamsung,  in unserem Falle:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"SONNE DES BUDDHA"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei TEEKANNE geht der Griff also gleich ganz nach oben ins Regal kultureller Sehnsüchte und für alle, die diesem Höhenflug nicht folgen können, oder sich nicht zu fragen trauen, wie "SONNE DES BUDDHA" wohl schmecken mag, setzt man auf die Schachtel ein vielsagendes: "MILD-FRISCH".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soviel weiterhilft wie der Zusatz: "WARM-NASS".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Rückseite der Packung mit den 20 Doppelkammerbeuteln geht es dann ins Detail, sprich noch weiter ins allerblumigste Allgemeine. Und das liest sich dann so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;"TEEKANNE Sonne des Buddha nimmt Sie mit auf eine genussvolle Gedankenreise in die sinnlich-mystische, abenteuerliche Welt Asiens. Mit allen Sinnen spürt man die Mystik, die Weisheit und die innere Gelassenheit dieser fernöstlichen Welt."&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieviel Liter des Gebräus mag man den Tee-Textern wohl eingeflößt gehabt haben, bevor sie sich diesen Aufguss aus Fernostklischees und Vokabeln eines geistigen Pauschaltourismus aus den Nieren gequetscht haben? Man kann sich gut vorstellen, mit wie wenig innerer Gelassenheit dieser Textkrampf in endlosen Marketingrunden bei TEEKANNE diskutiert wurde, wo man wohl darauf bestanden hat, dass das Gebräu wirklich alle Defizite des tristen Alltagsdaseins zugleich kurieren muss. Man wollte eben die ultimative Wunderdroge für all diejenigen, die ihre mystischen Erfahrungen normalerweise mit dem Darm machen und die unter Sinnlichkeit das Gefühl verstehen, wenn sich die Plauze von Massen fett- und salzhaltiger Discounterlebensmitteln spannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist sie also: die Erleuchtung aus dem Doppelkarmabeutel. Und seine Propheten lesen sich so, als hätte ihr Buddha nicht unter dem Bodhibaum, sondern tagelang in der prallen Sonne meditiert. Das Hirn dieser Instantbuddhisten hat man in der Sonne des Buddha gleich mitgedorrt, und das entstandene Vakuum unterm Schrumpfscheitel mit dem Stroh des Honeybush, dem abgedroschenen Lemongras und den Stielen und Stengeln der Lemonmyrthe aufgefüllt, damit es beim Tee in den Kopf schütten nicht so hohl plätschert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, wie das Zeug schmeckt? So irgendwie MILD-FRISCH, auf jeden Fall WARM-NASS. Präziser? Ungefähr so wie eingeschlafene Füße beim Meditieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114543578227247379?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114543578227247379/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114543578227247379' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543578227247379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543578227247379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/03/nirvana-im-doppelkarmabeutel.html' title='Nirvana im Doppelkarmabeutel'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114543605033693218</id><published>2006-03-15T01:39:00.000-08:00</published><updated>2006-10-16T14:26:27.640-07:00</updated><title type='text'>Ultimativer Endspielfernseher</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.bogulamedia.de/blog/kreditweb.jpg" alt="Kredit" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich Herrn Dr. Henning Hintze wissentlich nie begegnet bin, muss ich einen verdammt abgebrannten Eindruck auf ihn gemacht haben. Denn seit Monaten malträtiert mich der umtriebige "Leiter Kundenservice" der norisbank per Post mit einem personalisierten"Auszahlungs-Schein" für einen "10.000 Euro"-Kredit. Im Kleingedruckten weist Herr Dr. Hintze darauf hin, dass mein "Wunsch-Betrag" "selbstverständlich" von den extrem groß gedruckten &lt;strong&gt;€10.000.-&lt;/strong&gt; abweichen kann, was mich erst einmal beruhigt. Die Hartnäckigkeit des Dr. Hintze lässt mich dennoch befürchten, dass er eines Tages bei mir klingelt, sich durch den langen, engen Flur an mir vorbeischlängelt, um mir zehn druckfrische 1000-Euro-Noten auf den Küchentisch zu blättern, mit den Worten: "Da ist er endlich ihr "Wunsch-Betrag". Fair, flexibel, einzigartig. Jetzt holen Sie mal zack, zack Ihren Personalausweis und ihre letzte Gehaltsabrechung und das Geld gehört Ihnen. Schnell einfach und sicher. Oder wollen sie gleich 20.000?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zu diesem denkwürdigen Tag bleibt Dr. Hintze eine Art Brieffreund, der sich mit schöner Regelmäßigkeit in Erinnerung ruft. Im Unterschied zu meinen anderen Brieffreunden enthalten seine Briefe allerdings wenig der üblichen Briefreund-Fragen: Wie geht's? Was machst du so? Was sind deine Wünsche? Ganz im Gegenteil bedient sich Herr Dr. Hintze eher massiv der Ausrufezeichen, um mir &lt;em&gt;seine&lt;/em&gt; Vorstellung von &lt;em&gt;meinen&lt;/em&gt; Wünschen, die sich bei ihm alle um meinen Wunsch-Betrag drehen, vorzustellen. Das liest sich dann so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wünsche erfüllen! Ganz einfach mit easyCredit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrter Herr Klepptenberger,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der Winter steht vor der Tür!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Heraufziehen der kalten Jahreszeit sieht Herr Dr. Hintze folgendes für mich vor. Das knappe Jahrzehnt, das ich mich nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder  dem Fahrrad bewege, sollen in diesem Winter für mich endlich vorbei sein. Fordert Dr. Hintze doch apodiktisch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Der Winter steht vor der Tür! Höchste Zeit, sich ein zuverlässiges Auto anzuschaffen. &lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"No Way. Dr. Hintze! Ich habe mir erst vor drei Wochen ein neues Fahrrad gekauft. Was soll ich da noch mit einem Auto?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hintze ist nicht blöd. Um seinen Wunsch-Betrag an den Mann zu bringen, hat er gleich eine Alternative parat. In der Kundenservice-Logik des Dr. Hintze: "So ein Typ, der kein Auto hat, der sitzt bestimmt ständig zu Hause rum und starrt den ganzen langen dunklen Winter in Erwartung der Fußball WM auf seine gammeligen Möbel." Und weiter in der Logik des Dr. Hintze. "Ein Mensch, der mit 41 Jahren kein Auto hat, der sitzt bestimmt auf der alten Schlafcouch, die er noch aus dem Studium hat und glotzt TV auf einem winzigen 42cm-Fernseher."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Bingo Dr. Hintze. Nur so ein alter Fuchs mit Ihrer Menschenkenntnis konnte bei der norisbank zum "Leiter Kundenservice" aufsteigen. "&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Hintergrund der obigen Überlegungen lässt Dr. Hintze einen alternativen Heilsplan für mich aufscheinen. Diesmal, wie es ein guter Brieffreund  tut, in Form einer unaufdringlichen Frage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;"Oder wollen Sie sich schon mal häuslich auf die Fußball-WM einrichten, mit einem neuen Wohnzimmer und dem &lt;strong&gt;ultimativen Endspiel-Fernseher&lt;/strong&gt;?"&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisher habe ich meine Wohnzimmereinrichtung nicht von periodisch auftretenden  Sportereignissen abhängig gemacht, außerdem habe ich an Fußball kaum Interesse. Aber der Vorschlag des guten Doc Hintze hat Charme. Wer hätte nicht gern ein schönes Wohnzimmer? Einzig die Vorstellung von einem "ultimativen Endspiel-Fernseher" macht mir etwas Angst. Das klingt so nach Endsieg und ZDF-Reportagen aus den Führerbunker,  wenn man so etwas auf einem derart dedizierten Gerät überhaupt gucken kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche schwächlichen Grübeleien haben in der Marketingwelt des Dr. Hintze einfach keinen Platz. Denn der Wunsch-Betrag ist, ob ich es nun will oder nicht  &lt;strong&gt;bereits für mich vorgemerkt.&lt;/strong&gt;  Und im Unterschied zu mir, der sich angeregt durch die Vorschläge des Dr. Hintze ein paar Gedanken darüber macht, ob die alte Schlafcouch nicht doch bald mal auf den Sperrmüll sollte, wird bei Dr. Hintze nicht lange gefackelt, wenn es um Entscheidungen geht, die bei ihm folgerichtig als &lt;strong&gt;"Sofortentscheidung"&lt;/strong&gt; daherkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der ausführlichen Darstellung, wie ich persönlich, per Internet oder per Post an meinen Wunsch-Betrag komme, zieht Hintze noch einmal die letzen Register des wirklich guten Brieffreundes, dem obwohl wir immer beim "Sie" geblieben sind, mein Glück ein Herzenswunsch ist. Hierbei bekommen die Ausrufezeichen das Flehentliche eines "Spring nicht!" das durchdrungen ist, von dem tiefen Wissen, das selbst das armseligste Dasein sich durch den Wunsch-Betrag des easyCredit zu einem erfüllten Leben verändern kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hintze:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;"Leben Sie jetzt, Herr Klepptenberger!"&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl man einen Brief kaum stärker, als mit dieser Aufforderung beenden kann, weiss Dr. Hintze aus seiner langjährigen Erfahrung als Sinn stiftender Briefeschreiber, um die Wirkung eines gekonnten Post-Scriptums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;PS: Bescherung in Ihrer Filiale.&lt;/strong&gt; Holen Sie sich den &lt;strong&gt;easyCredit mit Sicherheitsgurt&lt;/strong&gt; bis zum 16.12.2005. Dann erwartet Sie eine besondere Überraschung.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann es kaum erwarten, dem Menschen in Persona gegenüber zu treten, der per &lt;em&gt;Sofortentscheidung&lt;/em&gt; mein Leben so viel besser im Griff hat, als ich es je hatte.  Doch frage ich mich noch, was Dr. Hintze mit dem "Sicherheitsgurt" meint. Dazu später mehr. Verweilen wir noch ein wenig beim Post-Post Skriptum meines Wohltäters, denn zwischen den Aufruf, jetzt zu leben und der Fußzeile des Briefes, wo die Namen der Vorstände der norisbank aufgelistet sind, hat Hintze als Zeichen seiner Bescheidenheit besonders klein gedruckt folgenden Satz eingerückt, der Menschen wie mich, die vor dem Eintreffen der Epistel des Dr. Hintze keinen einzigen Gedanken an den persönlichen Wunsch-Betrag verschwendet haben, zutiefst beschämt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;"Wenn Sie künftig unsere interessanten Angebote nicht mehr erhalten möchten, können Sie der Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke widersprechen."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bitte Sie, Dr. Hintze! Keinesfalls will ich Ihnen widersprechen. Bitte schicken Sie weiter, von mir aus gerne täglich weitere Ideen zu möglichen Wunsch-Beträgen und wenn Ihre Zeit es erlaubt, gleich ein paar Vorschläge für die passenden Wünsche dazu. Und geben Sie mir durch mehr Ausdrücke, wie "einfach, sicher und schnell", "Fair - Flexibel - Einzigartig" und "Samstag ist Beratungstag!" das Gefühl, dass da draußen wenigstens einer ist, der weiß, wo es lang geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt noch die Frage mit dem Sicherheitsgurt. Dazu wurde ich auf dem beigefügten "blauen Auszahlungswunsch", nicht zu verwechseln mit dem "grünen Auszahlungs-Schein",  fündig. Hier zeigt Dr. Hintze, ich muss gestehen, dass ich ihn im Stillen bereits Henning-Jesus Hintze nenne, Weitblick über die Spanne meines Erdendaseins hinaus. Während ich nach seinem Aufruf, jetzt zu leben,  dem Diesseitigen zuwende, denkt Henning-Jesus Hintze weiter. Was er in seinem Anschreiben so bildhaft als Sicherheitsgurt bezeichnet hat, entpuppt sich im Kleingedruckten des "blauen Auszahlungwunsches" als vierfach gestaffelte Versicherung gegen, Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und sogar den Todesfall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beschämt sinke ich in den Staub. Während ich doch schon in Gedanken auf meiner neuen Couch sitze und in der Gegenwart des ultimativen Endspiel-Fernsehers endlich im Jetzt zu leben beginne, verschwende ich natürlich keinen Gedanken&lt;br /&gt;daran, was passiert, wenn ich angesichts des so intensiv gesteigerten ja ultimativen-Endspiel-Lebens plötzlich einen Herzinfarkt erleide. Ohne Henning-Jesus' Versicherung bliebe mir einzig, mich im Fegefeuer zu grämen, ob des vertanen Lebens: Jahrzehnte lang ohne zuverlässiges Auto, nicht im Jetzt, sondern in einem völlig veralteten Wohnzimmer mit Minifernseher gelebt zu haben und dann auch noch den Wunsch-Betrag wegen vorzeitigen Ablebens nicht zurückgezahlt. Also her mit dem "Sicherheitsgurt" und auch, wenn es sich seltsam liest, sofort angekeuzt bei:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Ja, ich wünsche eine Credit-Absicherung gegen Todesfall.&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS.&lt;br /&gt;Ich war schon fast fertig mit dem "blauen Auszahlungswunsch" als mein Blick noch einmal auf die Rückseite des "grünen Auszahlungs-Scheins" fiel. Dort befand sich ein Foto, dass mich nun wieder nachdenklich stimmte, ob des Bildes (siehe oben), das Dr. Hintze von mir hat. Welche Rolle ist mir auf diesem Foto zugedacht. Die des völlig degenerierten Kotelettenmannes im Vordergrund, der sich in Ringelsöckchen und einem billigen Karstadt-Grobripppullover ohne Rückgrat wie ein Wurm auf dem neuen Sofa fläzt. Oder der des unrasierten Hallodris dahinter, der sein Bein wie zur Untersuchung durch den Urologen über die Sofalehne hängen lässt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114543605033693218?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114543605033693218/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114543605033693218' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543605033693218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543605033693218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2006/03/ultimativer-endspielfernseher.html' title='Ultimativer Endspielfernseher'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114543887472425965</id><published>2005-11-25T02:26:00.000-08:00</published><updated>2006-04-19T02:27:54.726-07:00</updated><title type='text'>Wer einmal aus dem Goldnapf soff</title><content type='html'>&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b0/JorkshireNamedNika.png" width="150" height="200" align="left" hspace="12" alt="Yorkshire" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Plastikschüssel statt Goldnapf für Daisy" &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weiß BILD zu berichten. Seit die Damenhandtasche von Ex-Modezar Moshammer Daisy verwitwet ist, muss sie am eigenen Leibe erleben, wie das Leben in der Generation Hartz läuft. Dass sie nun in der Obhut des ehemaligen Moshammer- Chauffeurs Andreas Kaplan (45) nicht mehr aus dem Goldnapf, sondern aus der Plastikschüssel schlabbern muss, ist schon entwürdigend genug. Aber dass statt des von Daisy so geliebten Gesundheitswassers Staatlich Fachingen nun Münchener Stadtwerke serviert wird, ist ein Skandal und ein neuer Dreh in der mentalen Abwärtsspirale im Jahre 1 nach Hartz. Woran soll sich die geschundene Volksseele noch aufrichten, wenn es selbst für unsere Elitepromis noch nicht einmal mehr Selters statt Sekt gibt. Wir fordern die Bundesregierung i. Gr. auf, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, und aus den Sitzungssälen der Koalitionsverhandlungen und Kommissionen, das dort überreichlich seit Wochen auf den Tischen abstehende Mineralwasser nach München zu schicken. Gerade von Merkel und Platzeck, die hinter den Eisernen Vorhang selbst jahrzehntelang von nichts anderem als Leitungswasser mit Muckefuck aus der Plaste und Elasteschüssel leben mussten, erwarten wir ein Zeichen der Solidarität für die von der Weltgeschichte so bitter gestrafte Kreatur.  Gebt den Deutschen wieder etwas Hoffung. Wir wollen gar keine unkündbaren Arbeitsplätze, Eigenheimzulagen, steuerfreie Schiffsfonds, sondern einfach mal ein kleines Zeichen der Solidarität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alternativ-Tipp an die während der sich dahinziehenden Kopulationsverhandlungen der neuen Mitte arbeitslos dahindämmernde Opposition aus Ex-Bürgerrechtlern, Ex-APO-Aktivisten und Ex-Sozialisten: Das nächste Pellegrino im Borchers mal aus der eigenen Tasche bezahlen und das staatliche Mineralwasser aus den Bundeskonfis unbemerkt in die Aktentasche gleiten lassen (kann ohnehin jetzt nicht viel drin sein) und dann per Bundeskurierdienst nach München schicken. (Sieht ja keiner.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Herr Westerwelle! Wo bleibt die von Ihnen so vehement geforderte Eigeninitiative. Warten Sie nicht auf die große Lösung von oben, gehen Sie an Ihren Kühlschrank, nehmen Sie ein, zwei 0,3er-Fläschchen Coralba heraus, rein in den Briefumschlag und ab damit nach München. Denken Sie jetzt schon an die Story in der BILD. Westy und Daisy schlürfen im Wolpertinger-Keller gemeinsam aus dem Goldnapf. Das bringt doch gleich noch mal 18% (vorausgesetzt Stoiber hält sich beim Fototermin im Hintergrund).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die Solidaritätsadresse:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daisy&lt;br /&gt;c/o Wolpertinger-Keller&lt;br /&gt;Schloßstr. 14, 82031 Grünwald&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;Vewendetes Foto: Symbolbild - Ähnlichkeiten mit in diesem Artikel erwähnten Persönlichkeiten wären rein zufällig und sind unbeabsichtigt.&lt;br /&gt;(Quelle: wikipedia.de - http://upload.wikimedia.org /wikipedia/ en/b/b0/JorkshireNamedNika.png)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114543887472425965?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114543887472425965/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114543887472425965' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543887472425965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543887472425965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2005/11/wer-einmal-aus-dem-goldnapf-soff.html' title='Wer einmal aus dem Goldnapf soff'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114543863463204739</id><published>2005-09-22T02:22:00.000-07:00</published><updated>2006-04-19T02:25:05.696-07:00</updated><title type='text'>Der Name des Hundes, äh Buches</title><content type='html'>&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6a/Mastiff1.jpg/120px-Mastiff1.jpg" alt="Yorkshire" align="left" height="160" hspace="12" width="200" /&gt;&lt;br /&gt;Buchmesse Frankfurt 2005&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viva, äh, aspekte-Girlie Miriam Böttger (rechts im Bild) im Gespräch mit Starautorin Juli Zeh (links) über ihr neues Buch: Konversationslexikon für Haushunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Miriam Böttger:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ist das nicht sehr desillusionierend. Also man hat diesen Hund, und man liebt ihn, und man tut alles für ihn. Und trotzdem erwartet er immer gleich, äh, Belohnungen und er tut eine Sache nur, wenn im quasi so 'ne Knackwurst  hingehalten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Juli Zeh (resolut)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist ja so, dass ich was will in dem Moment und er will, dass ich ihn dafür bezahle. Ich find das eigentlich 'ne ziemlich normale materialistische Einstellung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Miriam Böttger:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Und wenn's umgekehrt ist, also wie läuft es dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Juli Zeh: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn er was von mir will, dann sagt er bitte und wartet bis ich bereit bin, also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Miriam Böttger:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hö, hh, höhö. Ok, also, hö, höhöho&lt;br /&gt;Unsere Zeit ist leider schon um. Äh, ähm ja, vielen Dank für das Interview. Also es hat neue Einsichten in unsere Beziehung zum Hund eröffnet. Und ich sag noch mal den Namen des Hundes, äh, des Buches. hähähä&lt;br /&gt;(Gelächter im Publikum)&lt;br /&gt;Also der Name des Hundes ist Otello und das Buch heißt: Kleines Konservat.. Konversationslexikon für Haushunde und ist beim Schöffling Verlag erschienen. Vielen Dank&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Juli Zeh: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Danke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marcel Reich Ranitzki, bitte kommen Sie bald mal wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;Bildquelle Wikimedia&lt;br /&gt;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6a/Mastiff1.jpg/120px-Mastiff1.jpg&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114543863463204739?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114543863463204739/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114543863463204739' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543863463204739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543863463204739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2005/09/der-name-des-hundes-h-buches.html' title='Der Name des Hundes, äh Buches'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26467091.post-114543940642453739</id><published>2005-06-19T02:35:00.000-07:00</published><updated>2006-04-19T03:41:15.810-07:00</updated><title type='text'>"Nun mal ehrlich, Frau Kirchhof"</title><content type='html'>PRO7 / SAT.1 Topjournalist Thomas Kauschs erste und einzige substanzielle journalistische Leistung beim Kanzlerduell 2005 zwischen Angela "Kirchhof" Merkel und Gerhard "Berlusconi" Schröder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26467091-114543940642453739?l=fruehstuecksfleisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/feeds/114543940642453739/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26467091&amp;postID=114543940642453739' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543940642453739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26467091/posts/default/114543940642453739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fruehstuecksfleisch.blogspot.com/2005/06/nun-mal-ehrlich-frau-kirchhof_19.html' title='&quot;Nun mal ehrlich, Frau Kirchhof&quot;'/><author><name>ek</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.bogulamedia.de/blog/melute144x.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
