Friday, October 16, 2009

No Future for Business Punk - Das leise Scheißegal der Businessmännchen


Business Punk

"Es besteht kein Zweifel, dass sich heute Industrie und Handel in einer besonders schwierigen Situation befinden. Aus ihr herauszuhelfen, ist auch die Absicht dieser Arbeit; obwohl sie weniger auf die Nöte der Unternehmer als auf die der Angestellten eingeht." Dies schrieb 1929 Siegfried Krakauer in der Einleitung zu "Die Angestellten". Die Nöte der Angestellten sind 80 Jahre später nicht weniger geworden, die Remedien, die auf diese Nöte eingehen, allerdings infantiler, eskapistischer, durchdesigneter. So liefert G+J dieser Tage mit Business Punk eine schöne psychologische Studie über die zerstörte Innenwelt des heutigen Businessmännchens ab. Und die sieht so aus.

Das leise Scheißegal

Der Grundgedanke von Business Punk wird im "Dossier Andersmachen" (S. 24ff.) erklärt: Punks machen für Geld den Affen für Touristen. Das ist die ganze Idee. In der Realität der Business Punk-Zielgruppe heißt das: Angestellte machen den Affen für den Arbeitgeber. Und weil dieses so schwer erträglich ist, hat sich seit den frühen Tagen der Angestelltenkultur eine ganze Traumwelt-Industrie um die Nöte der Angestellten herum etabliert. Neben dem endlosen Strom von Pflegeprodukten für die von den zentral gesteuerten Klimaanlagen ausgedorrte Bürohaut gehören dazu auch "geistige Inhalte..., die wie Medikamente eingeflößt werden (Krakauer)". In Business Punk sind das, Ersatzheldengeschichten, Mythisierung von Überstunden und schwüle Sekretärinnenphantasien.

Unter hohen Design-Aufwand darf man in Business Punk teilhaben an der "Busenstrategie" von Richard Branson, der Frisur von Donald Trump und den Adiletten von Facebook-Gründer Zuckerberg. Und es bedarf keiner tiefenpsychologischen Textanalyse, wenn es am Ende dieser auch typografischen Tour de Force durch die Traumwelt der Businesspunks entlarvend heißt: "...es beginnt mit einer inneren Haltung. Mit dem leichten Aufbegehren, der inneren Unruhe, dem leisen Scheißegal" (S.30). Und damit das "leise Scheißegal" nicht zu laut wird, präsentiert Pleite-Opel auf der folgenden Werbeseite als Inbegriff des Punks den neuen Astra, inklusive Fahrersitz mit Gütesiegel "Aktion gesunder Rücken" (für die "innere Haltung"), und für die Triebabfuhr beim ersten Anfall von leichtem Aufbegehren findet der Business Punk auf Seite 141 das Computerspiel "Saboteur".


Abwesende Väter - Männer-Stickarbeiten als Spätfolgen
Die Geschicke unseres Landes wurden Jahrzehntelang von "Big Daddy" Helmuth Kohl, danach von einer Generation von Serienscheidungsvätern (Fischer/Schröder) bestimmt, seit der Bundestagswahl regiert das prototypische Gespann "alleinerziehende Übermutter und schwuler Sohn", versinnbildlicht im Duo Merkel/Westerwelle (variiert im Doppel von der Leyen/Rösler). Angesichts dieser fortschreitenden Anzeichen ihrer nahenden Abwrackung schleppen sich unsere Männer jeden Morgen als schwanzlose Laptoplurche in von der kreativen Zerstörung ausgebombte Zeitungs- uns Zeitschriftenverlage, wo sie zusammen mit anderen kreativen Blattmachern "lustige Wappen" (S.62ff) sticken, die sie sich mangels Anerkennung als textile Orden auf ihre Louis-Vuitton-Aktentaschen (1720 Euro) pappen. Stickarbeiten als letzte Buße vor dem Abstieg in die Hartz IV Hölle? Auch das ist Business Punk.

Nachtwanderung mit Spesenkonto
Am lächerlichsten sind die "Heldengeschichten (S.55)" von Horst von Buttlar und Nikolaus Röttger, die in einer 24h-Reportage das Geheimnis von 24h-Arbeitern ergründen wollen. Atemlos infantil wie 7-Jährige, die von ihrer ersten Nachtwanderung erzählen, heißt es auf Seite 55: "Wir haben es geschafft! Allein dieser Satz lässt die Finger auf der Laptoptastatur erbeben." Obwohl dafür auch drei Tässchen Schümli-Kaffee aus der Kantine gereicht hätten, werfen sich diese beiden Insassen der schönen alten Printwelt auf ihren ergonomischen Drehstühlen noch einmal so richtig in Pose, bevor sie mit der Reisekostenabrechnung beginnen und danach beim Stammessen 2 das vorgezogene Wochenende einläuten.

Schimären und Printsimulationen

Meine Unternehmerfreunde und selbständigen Kollegen haben wie ich auch nicht nur in der Wirtschaftskrise desöfteren 24h und mehr durchgearbeitet (übrigens auch schon einmal für G+J, als es dort zu Zeiten der New Economy noch echte Businesspunks gab), allerdings nicht um in einer Printsimulation anderen festangestellten Bürohengsten das "Victory-Zeichen" entgegen zu schleudern, und dann auszurechen, wie viel bezahlte Überstunden das jetzt macht, sondern um Dinge, auf die wirklich jemand wartete, fertig zu kriegen. Dabei hatten wir allerdings weder Louis Vuitton Laptoptaschen noch Nivea for Men dabei und deshalb werden wir es auch nie zu Business Punks bringen. Irgendwie tröstlich. Allerdings erhärtet sich der Verdacht, dass der Business Punk in Deutschland ohnehin eine Schimäre ist, denn in der Liste "20 berühmte Business Punks" (S. 30f) finden sich lediglich zwei Deutsche und einer davon ist Chef beim RWE (!).


Fazit: No Future
Was uns brandeins in der typischen Sendung-mit-der-Maus-Diktion für Intellektuelle immer wieder einhämmert: Trotz Zwangsmitgliedschaften in der Berufs- und Verwaltungsgenossenschaft und der Handelskammer gelingt es einigen Unternehmern auch in einig Jammerland ein paar Dinge auf die Reihe zu bringen; bei Business Punk mutieren diese zu Adiletten tragenden Fruchtzwergen im Dienste konsumistischer Ersatzhandlungen. Entgegen den Beteuerungen der Redaktion steht das Punk in Business Punk nicht für eine innere Haltung, sondern dafür mit ausgelutschten Klischees noch den ein oder anderen Design-Business-Suit mehr zu verkaufen (und gleicht darin der zur langweiligen Masche degenerierten Ästhetik abgewrackter Rentnerpunks wie Vivienne Westwood). Wenn Business Punk etwas von Punk hat, dann vom Spätpunk der Band Sigue Sigue Sputnik, die 1986 die Pausen zwischen den einzelnen Songspuren ihres Albums "Flaunt it" als Werbeblöcke u.a. für Studio Line von L'Oreal versteigerten.

Quellen:
- Business Punk. Hamburg 2009.
- Sigfried Krakauer: Die Angestellten. Frankfurter Zeitung. 1929
- Wikipedia.de
- Wikipedia.de

Thursday, July 30, 2009

So kommen wir durch die Werbekrise



Wir wissen nicht, wie viel Hyundai sich diese Explosion an interaktiver Kreativität bzw. kreativer Interaktivität hat kosten lassen. Die Anzeige oben erschien im UniSpiegel (spiegel.de) fast schon schamhaft versteckt in der rechten Spalte ganz unten. So erreicht man Zielgruppen wie mich, die nicht nach der Bilderstrecke (Ukrainische Studentinnen in Bikinis protestieren gegen Prostitution) in der Mitte aussteigen. Die Machart des interaktiven Flash-(!)Banners verheißt nichts Gutes über das Bild, das unsere Studenten bei dem erfolgreichen südkoreanischen Industriegiganten abgeben. Allein die Frage "Findest du deine Uni schön?" Ein Ursatz der interaktiven Werbesemantik, den sich jede kreative InteractionCrossmediaSocialWeb2.0-Agentur jetzt schon ins GoogleDoc-Poesiealbum des 21.Jahrhundert schreiben sollte, weil diese Frage, leicht abgewandelt, für breitbandigste Bestrahlung ja tiefenintensivste Penetration breitest fokussierter Zielnischen eingesetzt werden kann. Z.B. "Findest du deine Uni noch?" (Absolut Vodka), "Findest du dein Konto noch?" (Lehman Bros.), "Findest du dicke Melonen gut?" (Monsanto), "Findest du deine Muschi noch?" (Gilette).

Auch die Machart der grafischen Gestaltung (lässig schiefes Einkopieren des winzigen Produktbildes, verschmierte Komprimierung) deutet an, dass die Werber bei dem schönen deutschen Wort Augenmaß mittlerweile weniger den Oldschool-Blick für saubere Umsetzung erwarten als eher ein 5-Pixel-gerade-sein-Lassen alkopopverquollener Feierstudies.

Und dann, besonderes Zugeständnis an die Konsenzkultur unseres Landes und den neuen Trend im Internet meinungstark auf die Komplexität unserer Gesellschaft zu reagieren und dabei auch unter Wahrung des verschärften Datenschutzes an einer tollen Verlosung teilzunehmen, dann also ein Feuerwerk der Interaktivität, für das man den Flashplayer 10.0 nicht nur in seinem Browser, sondern auch in seinem Hirn installieren sollte: Die Auswahlmöglichkeiten "Ja" "Nein" und "k.A". "k.A" wie "keine Angaben", "keine Ahnung" oder "kannste Anklicken"? Wahrscheinlich alles zusammen.

Tuesday, July 14, 2009

Keyword-Porn bei welt.de



Betriebsunfall oder Erfolgsgeheimnis? Ausgerechnet in die Debatte über das Verhältnis von Zeitung und Internet, geführt auf www.welt.de, mischt sich die fünfte Gewalt in Gestalt des GoogleBots ein und schafft mal wieder groteske Fakten. Ob da welt.de Vize Romanus Otte mit "What would Google Do" unter dem Kopfkissen geschlafen hat oder einfach eine knackige Headline formulieren wollte, dem Adsense Roboter ist das egal. Wenn er die Headline "Offene Dreierbeziehung" liest, und im Artikel auch noch die Rede von der Liebe ist (wenn auch nur fetischhaft zur Zeitung), weiß er, was zu tun ist. Gelenkt durch künstliche, sprich kommerzielle Intelligenz mischt er schnell noch ein paar holprige Ads zur Partnersuche unter. Im Sprachamalgam aus zeilensparenden Verwertungszwängen und klickheischendem Rütlideutsch liest sich das dann wie die Betriebsanleitung für einen schwulen Terminator: "Mann verliebt machen. A-Z".



Das ist nicht neu. Es soll ja schon bei Nachrichten über Messerstechereien für Kampfmesser geworben worden sein. Wenn man allderdings den äußerst intelligenten Kommentar im so genannten Content-Ad (also mitten im Text) liest, wo von fachgerechter Grundwasserabsenkung die Rede ist, könnte man schon eine höhere Intelligenz vermuten, die uns schmunzeln macht. Betrachtet man das Panoptikum aus Kader Loth, Bilderstrecken mit Fake-Lebensmitteln und Nackten am Strand, das um Ottes Artikel herumgarniert ist, und mit dem der engagierte Onlinejournalismus heutzutage seine Klickzahlen aufbessert, kann man durchaus begeistert sein von dem überaus schönen und treffenden Bild einer geistigen Grundwasserabsenkung.



Aber damit noch nicht genug. In den Genstrang, mit deren Hilfe die gute alte Tageszeitung zur turbogeilen Klicksau mutiert, pflanzen die ivw-Farmer von welt.de noch ein paar Wachstumsgene aus dem Jurrasic Park von freenet und AOL ein. Dort hatte man schon 2001, völlig unbelastet durch sogenannten Qualitätsjournalismus, festgestellt, dass durch die Vorbelegung von Suchfeldern mit Suchbegriffen ein durch Reizbombardement und im Kreis verlinkte Bilderstrecken rückenmarksgeschwächter User vom Leser zum absolut willenlosen Klickgaranten umgepolt werden kann.


Online-Erfolgsgeheimnis: Offene Dreierbeziehung aus Premium Marke, Klowänden des Internets und Pornobox


Wir erinnern uns (trotz ADHS und Twitteritis), die Headline des welt.de-Artikels, um den es hier geht, war "Offene Dreibeziehung". Der Verwertungslogik der welt.de folgend wird passender Weise das Wort "porno" in die Suchbox im Header eingesetzt. Klar, während der schwule Terminator noch im 30S.-Gratis-Report "Mann verliebt machen. A-Z" nachliest, wie er diesen süßen CIA-Mann gefügig macht, soll sein Pendant aus Fleisch und Blut noch auf ein paar schmutzige Klicks bei der Stange bleiben. Da wir uns nicht vorstellen können, dass hier feinsinnige Germanisten wie Mathias Döpfner bei der verbalen Verdrahtung der Pornobox Hand anlegen, müssen wir diesen Einwurf wohl als weiteren googlebottigen Kommentar aus der Welt der Inferenzmaschinen deuten, der Online-Journalisten ermahnen will, sich bei aller Krisenhaftigkeit der Situation nicht noch weiter zu prostituieren. Vielleicht werden ja eines Tages, wenn die künstliche Intelligenz die menschliche überholt hat (und das bestimmt nicht, weil die Computer immer schlauer werden), vielleicht wird dann das Contentverwurstungssystem bei Welt und Co. eines Morgens ausgeben: "I'm sorry Dave, I'm afraid I can't do that."



Der besagte Artikel findet sich unter: Offene Dreierbeziehung

Monday, June 22, 2009

Gelungenes Marketing aus dem Land der Ideen nach Produkttests für Zensursula



Nach dem Scheitern der eigenen Handysparte und darauffolgenden Jahren des Hohns ("Der Elektroladen mit angeschlossener Bank") hat Siemens endlich wieder zurückgefunden zu Produkten, die die Welt auch braucht. Das gemeinsame Joint Venture mit Nokia: Nokia Siemens Networks (NSN) installierte im Jahre 2008 den letzten Teil der Telefoninfrastuktur im Iran, inklusive der für Zensur und Ausspähung unerlässlichen Deep Packet Inspection. Das bestätigte heute ein Sprecher von NSN dem Wallstreet Journal.

Ob für die Erlangung des Auftrages wie sonst üblich Schmiergelder gezahlt wurden, oder in diesem Falle die Produktqualität einfach überzeugte, wird sich noch heraustellen. In der Marketingabteilung von Siemens jedenfalls will man jetzt offenbar die Aufmerksamkeit, die die Grüne Revolution im Iran weltweit erfährt, auch für andere Produkte aus dem Hause nutzen. Zum Beispiel durch Online-Werbung für diesen Nahverkehrszug, der für die Zusammenziehung von Truppen oder auch den Abtransport von Aufständischen prima geeignet sein soll. (Anzeige gesehen auf Spiegel.de, etwa 8 cm unter den Berichten über die Proteste im Iran).

Thursday, April 23, 2009

Angriff der Gnomfrauen - Symptome des Krisenjournalismus

Zu all den Problemen, die uns die momentane Krise beschert - Zeitungssterben, das Ende des Qualitätsjournalismus und die Googlesierung des menschlichen Hirns bei Onlineredakteuren jetzt auch das noch: Unsere Frauen schrumpfen.

Erst komplexe Multimedia-Flash-Präsentationen (wie hier bei stern.de) decken erschreckende im Zahlendickicht verborgene Wahrheiten auf

Unsere Frauen schrumpfen
Das hat das Widget-Applet-Powerpicture-Multiflashjava-2.0-Medium Stern.de jetzt in Fortsetzung des investigativen Springbreak-Journalismus von Spiegel.de herausgefunden. Bzw. das ist das brandheiße Ergebnis der Studie "SizeGermany". Auftraggeber/Durchführende der Studie werden nicht genannt. Wozu auch, denkt man im ersten Augenblick. Um triviale Erkenntnisse zu erlangen, wie die, dass die Deutschen immer größer und immer dicker werden, genügt ein Blick aus dem Raumschiff G+J auf die Landungsbrücken oder ein Gang zur Eisdiele an der Ecke. Aber da sieht man mal, wie man sich täuschen kann, und dass objektive "Reihenvermessungen an mehr als 13.000 Männern, Frauen und Kinder(n)", wie sie sich heute nur topinvestigative Medien leisten können, doch das ein oder andere unbemerkte, ja beängstigende Ergebnis zu Tage fördern. Wie z.B. dass unsere Nachwuchsjournalistinnen zwischen 14 und 25 Jahren kaum noch über die Kante des Redaktionstisches gucken können (siehe Schaubild). Der bei Fortsetzung dieses Trends zu befürchtende Mangel an einsatzfähigen Praktikantinnen wird wohl dazu führen, dass Fleißarbeiten und journalistische Basistugenden wie Faktenrecherche und Plausibilitätschecks auch in Zukunft eine Domäne großer, kräftiger Männer (Hallo Stefan Niggemeier) bleiben wird.

Unsere Töchter werden es bald selbst merken und sich dann gegenseitig ins virtuelle Poesiealbum twittern: "Wir sind Zwerginnen, aber wir stehen auf den Schultern von Gigantinnen."

Sunday, April 12, 2009

Rezessionsostern 2009, Löwenzahn statt Rucola


Herrliches Wetter an dem Ostern, das mal als das Rezessionsostern in die Geschichte eingehen wird. In einer Zeit der Unsicherheit, in der Kartoffeläcker und Waldstücke als letztes krisensicheres Investment gelten, ist es an der Zeit sich zurückzubesinnen, auf den Beitrag der heimischen Ackerkrume zu unserem krisengeschüttelten Kalorien- und Vitaminhaushalt. Auch wenn im feucht-grünen Rondell am Ernst-Reuter-Platz die ständig klammen Hauptstädter vorerst noch keine Kartoffeln anbauen, schaut doch der ein oder andere Reihenhausbesitzer stirnrunzelnd auf das handtuchgroße Rasenstück hinter seiner Terrasse und fragt sich, ob er nicht den ein oder anderen Stock der "Helmut-Schmidt-Rosen" durch was Essbares ersetzt, nur für den Fall, dass nach den zu erwartenden Plünderungen durch die deklassierte Mittelschicht der PENNY-Markt an der Ecke schließen muss.


Brandheißer Trend: Vormals als Unkraut geächtetes Grünzeug wie Giersch und Löwenzahn werden als vitaminreiche Kostaufbesserung wiederentdeckt.

Rezept für Caprese à la Steinbrück
Löwenzahnblätter und Gierschblätter lauwarm wässern, um die Bitterstoffe zu mildern. Anstelle von Rucola zusammen mit Tomaten und Parmesan zu einem Caprese-Salat vermengen. Rapsöl und Weinessig statt Olivenöl mit Balsamico geben die nötige Würze. Bitterkeit durch etwas Joghurt dämpfen. Ebenfalls entbitternd wirken wasserhaltige heimische und kostengünstige Gemüse wie Gurken. Mit Löwenzahnblüte garnieren. Salzen, pfeffern fertig. Herr Steinbrück, meinethalben kann das Megabailout mit anschließender Inflation dann kommen!

Sunday, January 25, 2009

Zunehmendes Unbehagen an Interpunktionsterroristen

Heute wieder ein kleines Indiz gefunden, warum es mit den Zeitungen bergab geht und mit dem Internet "bergauf". Nur eine der abertausend geistig barrierefreien, dahingetwitterten Äußerungen eines der orthografisch enthemmten Insassen des so genannten Web 2.0, mit denen Journalisten zunehmend ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Der Kolumnist der FASZ nannte sie heute unter der verwegenen Überschrift "Surfen macht schlau" die "digital natives", die erste Generation die zum Ausleben ihrer suchmaschinenoptimierten Vorstellungswelt mit Flickr, Twitter und Youporn auskommen muss; wohingegen diejenigen, die noch mit dem Wissen aufgewachsen sind, dass man mit einer Zeitung nicht nur feuchte Schuhe ausstopfen kann, die so genannten "digitalen Immigranten" sind. Überqualifizierte Taxifahrer des Cyberspace, welche die digitalen Eingeborenen zu ihren halbverbalen Vergnügungen einmal rund um den Pornhub kutschieren.

Und hier das Indiz, gefunden bei: http://www.laufstrecken.net/civic4/?q=node/22834

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"Hy

was ist los????????????????
Seit heute ist alles so lahm geworden. Bin heute Mittag gar nicht reingekommen angebliche Wartungsarbeiten.

Es dauert alles ganz lange bis eine neue Seite aufgemacht wird........... habt ihr euren Server gewechselst?????????????

Und in der Städte-Statistik wird auch nicht aktualiesiert??????????

Also fackt ist es macht im moment keinen Spaß bei euch einzugeben!!!!!!!!!!!!

Gruß

teddybaer"